• 07.05.2026, 14:15:32
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APA-Areal: Mit XXL-Mural und ESC-Flair startet Stadtentwicklung

Österreichs größtes Wandgemälde verwandelt den ehemaligen APA-Tower vom grauen Riesen zum ESC-Hotspot und läutet die Stadtentwicklung ein

Wien (OTS) - 

Spektakuläres Opening am ehemaligen APA-Gelände in Döbling: Mit einem überwältigenden Farbfeuerwerk auf gigantischen 1.100 Quadratmetern ist der ehemalige APA-Tower aus seinem 21-jährigen Dornröschenschlaf erwacht. Der 52 Meter hohe Turm präsentiert nun Österreichs größtes Wandgemälde und markiert in leuchtenden Farben den Start eines neuen Stadtquartiers und urbaner Transformation bei der ab heute auch die Bürger*innenbeteiligung beginnt. Gleichzeitig wird das Gemälde zum internationalen Hotspot im Rahmen des Eurovision Song Contest-Offstage-Programms als Fixpunkt der Touren für internationale Delegationen.

Das aufsehenerregende Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Stadt Wien, dem Grundstückseigentümer BUWOG und der Wiener Streetart-Organisation Calle Libre. Bei einer Pressekonferenz wurde das Kunstwerk heute Vormittag – musikalisch begleitet von den U-Bahn-Stars – offiziell eröffnet.

Ein Farbenrausch in XXL

Drei Wochen lang ist mit intensiver künstlerischer Arbeit, 800 Litern Farbe und 830 Spraydosen ein Werk entstanden, das die Wiener Skyline neu definiert. Der international gefeierte Streetart-Künstler Okuda San Miguel hat mit „In Equality“ sein erstes Monument in Österreich geschaffen: Ein visuelles Manifest, das für Buntheit, Toleranz und Offenheit steht. Botschaften, die alle Projektbetreiber gleichermaßen mittragen.

„Mit viel Farbe und ESC-Musik unserer U-Bahn-Stars haben wir den Tower heute sanft aus dem 21-jährigen Schlaf geholt. Wir freuen uns, dass das beeindruckende Bild zugleich der Beginn der Stadtentwicklung ist. Das gesamte Areal Gunold Süd ist 2,5 Hektar groß und soll künftig attraktiven Wohnraum, neue Arbeitsplätze und Grün- und Erholungsflächen bieten. Wie üblich bei unseren Planungsetappen sind die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an dabei, sich bei Beteiligungsformaten mit ihren Ideen einzubringen“, sagt Ulli Sima, Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wr. Stadtwerke.

„Die BUWOG versteht sich seit jeher als Förderin von Kunst und Kultur, deshalb ist es uns eine große Freude, hier am Standort Heiligenstadt gemeinsam mit der Stadt Wien und Calle Libre einem Künstler und zugleich gesellschaftlich relevanten Themen eine Plattform zu geben“, so Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG. „Wir sind außerdem besonders stolz darauf, auch an diesem bedeutenden Wiener Stadtentwicklungsprojekt maßgeblich beteiligt zu sein und mit der Stadt Wien sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft des Wiener Stadtbildes mitzugestalten.“

„Mit der künstlerischen Gestaltung wird der APA-Tower zu einem neuen Landmark im Stadtraum und setzt einen klaren Auftakt für die Entwicklung des Areals. Entscheidend ist nun, diesen Impuls in qualitätsvolle Stadtentwicklung zu übersetzen. Mit der frühzeitigen Einbindung der Bürgerinnen und Bürger schaffen wir die Grundlage für ein Stadtquartier, das funktional überzeugt und gleichzeitig hohe Ansprüche an Architektur, Freiraum und Klimaanpassung erfüllt“, sagt NEOS Selma Arapović.

„Viele Menschen kennen den ehemaligen APA-Turm seit Jahren als stillen Bestandteil der Skyline. Der nun sichtbare Aufbruch für ein gänzlich neues Stadtquartier ist erst der Anfang der Entwicklungen. Am schönsten wird eines Tages die Wandfarbe in zukünftig belebten, bewohnten und bewirtschafteten Gebäuden und Räumen im Quartier sein“, so Bezirksvorsteher Daniel Resch.

„Das Wandgemälde „In Equality“ steht als kraftvolles Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und Zukunft. Dieses Projekt ist weit mehr als ein außergewöhnliches Kunstwerk im öffentlichen Raum: Es ist der Startschuss für einen Transformationsprozess in Döbling, der zeigt, dass vieles nicht so bleiben muss, wie es ist, sondern besser werden kann. Damit wird Döbling bunter, lebendiger und noch lebenswerter“, sagt die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Döbling, Mahboobeh Bayat.

Planung geht Hand in Hand mit Bürger*innenbeteiligung

Am 7.5.2026 von 15:00 – 19:00 Uhr startet vor Ort (Gunoldstraße 14, direkt beim APA-Tower, „Wild im West“) die Bürger*innenbeteiligung. Im Rahmen eines Beteiligungsfestes besteht die Möglichkeit, sich über die Planungen zu informieren, mit den Planer*innen ins Gespräch zu kommen und eigene Ideen, Anregungen und Vorschläge einzubringen. Zusätzlich werden um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr Führungen durch das Planungsgebiet angeboten. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgen auch hier die U-Bahn-Stars mit einem Best-of der größten Song Contest Hits.

Für Menschen, die nicht am Beteiligungsfest teilnehmen können, besteht die Möglichkeit, online Wünsche und Ideen einzubringen. Ab heute 7. Mai ist der Link zur Teilnahme freigeschaltet: www.wien.gv.at/stadtplanung/gunoldsued

Im weiteren Verlauf des Planungsprozesses für die Entwicklung des Stadtgebietes sind zudem weitere Beteiligungsformate geplant.

„In Equality“: Ungleichheiten sichtbar machen

Das Wandgemälde wurde kreiert vom spanischen und international anerkannten Urban Street Artist Okuda San Miguel, der erstmals eines seiner Werke auf einer Fassade in Österreich realisierte. Seine Bildsprache steht für eine farbintensive Komposition aus hybriden Figuren und geometrischen Formen. Unter dem Titel „In Equality“ richtet das Projekt die Aufmerksamkeit auf Ungleichheiten, die sich in gesellschaftlichen Strukturen, im sozialen Miteinander und in geschlechtsspezifischen Lebensrealitäten zeigen und passt damit perfekt zum ESC – ganz nach dem Motto „United by Music“.

Eingeladen wurde San Miguel von der Wiener Streetart Organisation Calle Libre. Dass dieses Statement ausgerechnet am ehemaligen APA-Turm realisiert wird, ist eine bewusste Entscheidung: Wo früher Nachrichten produziert und verbreitet wurden, trägt nun eine Fassade im öffentlichen Raum eine Botschaft nach außen. Im Rahmen des ESC, der Wien in diesen Wochen international in den Fokus rückt, erhält diese Verbindung zusätzliche Sichtbarkeit“, sagt Jakob Kattner, Kurator und Vorstandsvorsitzender von Calle Libre.

Der Künstler, Okuda San Miguel, ergänzt: „Beim Projekt ‚In Equality‘ bildet die Architektur des APA-Turms den Ausgangspunkt, wobei die Form des Gebäudes einen visuellen Dialog mit seiner Umgebung schafft. Ich habe dafür eine Komposition entworfen, die von Farbe, abstrakter Geometrie und Dekonstruktion geprägt ist. Ich lade die Bevölkerung dazu ein, den städtischen Raum damit aus einer neuen, lebendigen und spannenden Perspektive zu betrachten.“

rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/

Rückfragen & Kontakt

Mediensprecherin Stadträtin Ulli Sima
Elisabeth Auer
Telefon: 0676/8118 81359
E-Mail: [email protected]

Natascha Toegl
BUWOG
T: +43 664 60 928 1711
E: [email protected]

Jakob Kattner
Calle Libre Festival
+43 69911335884
[email protected]

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