• 07.05.2026, 10:00:35
  • /
  • OTS0058

FW-Krenn: EU-Regulierungswahn treibt Betriebe in die Insolvenz!

Freiheitliche Wirtschaft warnt vor Bürokratie-Explosion, Sanktionspolitik und ideologischer Standortschwächung.

Wien (OTS) - 

Die aktuellen Creditreform-Zahlen zu Unternehmensinsolvenzen in Europa sind ein deutliches Alarmsignal: Fast 200.000 Unternehmensinsolvenzen in Westeuropa, vier Jahre in Folge steigende Zahlen und Österreich liegt mit 116 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen deutlich über dem westeuropäischen Durchschnitt von 69. Damit zählt unser Land zu den stärker betroffenen Standorten Europas.

Besonders auffällig ist die Struktur der Insolvenzen in Österreich: Mehr als die Hälfte entfällt auf den Dienstleistungssektor. Das zeigt klar, wie anfällig unser Standort durch schwache Nachfrage, hohe Kosten und eine immer stärker belastete Binnenwirtschaft geworden ist.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer völlig verfehlten Wirtschafts- und Regulierungspolitik auf europäischer und nationaler Ebene. Während Unternehmer unter hohen Energiepreisen, schwacher Konjunktur, steigenden Lohnkosten und wachsender Unsicherheit leiden, schnürt Brüssel ein Regelwerk nach dem anderen: Green Deal, Lieferkettenbürokratie, das ideologisch motivierte Verbrenner-Aus, das Lohntransparenz-Gesetz und die zwischen Bund und Ländern unkoordinierten Brandschutzgesetzte treiben Kosten in die Höhe, lähmen Investitionen und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und Europas.

Dazu kommt eine Sanktionspolitik, die Europas Betriebe massiv belastet, ohne den Wirtschaftsstandort zu stärken. Der Zugang zu günstiger Energie wurde erschwert, die Kosten explodieren und zahlen müssen am Ende die Unternehmen, ihre Mitarbeiter und die Konsumenten!

Auch in Österreich zeigt sich ein Bild des Stillstands: Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung verwaltet die Krise, statt aktiv gegenzusteuern. Sie übernimmt EU-Vorgaben nahezu widerspruchslos, bremst die heimischen Betriebe mit zusätzlicher Bürokratie aus und lässt den Standort im internationalen Wettbewerb weiter zurückfallen. Die überdurchschnittlich hohe Insolvenzquote ist die logische Folge dieser politischen Kapitulation.

„Unsere Unternehmer brauchen endlich Luft zum Atmen statt immer neuer Fesseln. Wer weiter auf Überregulierung, ideologische Experimente und eine wirtschaftsfeindliche Sanktionspolitik setzt, riskiert den industriellen und unternehmerischen Absturz Europas. Jetzt braucht es eine echte Entfesselung der Wirtschaft, weniger Bürokratie, leistbare Energie und kraftvolle Schritte zur Reindustrialisierung Europas“, betont der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft, Matthias Krenn.

Rückfragen & Kontakt

Freiheitliche Wirtschaft
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RFW

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel