- 07.05.2026, 09:47:32
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Schilling/Grüne: Digitale Gewalt endlich stoppen – EU verbietet KI-„Nudifier“-Apps bis Ende 2026
Grüner Vorschlag setzt sich in Verhandlungen durch
In den nächtlichen Verhandlungen zum AI-Omnibus haben sich EU-Parlament und Mitgliedstaaten auf ein Verbot sogenannter KI-„Nudifier“-Tools geeinigt. Die Anwendungen, mit denen Bilder von Menschen, häufig Frauen und Minderjährigen, mithilfe Künstlicher Intelligenz zu gefälschten Nacktbildern oder pornografischen Inhalten manipuliert werden können, sollen bis Ende 2026 vom europäischen Markt verschwinden. Das Verbot geht auf eine Initiative der Grünen/EFA zurück.
Dazu sagt die grüne Europaabgeordnete Lena Schilling: „Bis Ende dieses Jahres werden Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen, besser davor geschützt sein, dass grausame ‚Nudifier‘-Apps frei auf dem EU-Markt verfügbar sind. Es ist absurd, dass man derzeit mit nur drei Klicks Bilder von Frauen und Kindern manipulieren kann, um gefälschte Nacktbilder oder Fake-Pornos zu erstellen. Ich bin sehr erleichtert, dass sich der grüne Vorschlag für ein Verbot dieser Apps in den Verhandlungen durchgesetzt hat. In Österreich fehlt bis heute allerdings die nationale KI-Behörde, die dieses Verbot überhaupt erst durchsetzen soll. Staatssekretär Alexander Pröll bleibt hier trotz verstrichener Frist säumig. Und auch das Chaos rund um die Beratungsstelle ZARA hat gezeigt, welchen Stellenwert der Schutz von Frauen vor digitaler Gewalt für die ÖVP wirklich hat. Der Schutz der Würde im digitalen Raum sollte eigentlich immer an erster Stelle stehen.“
Rückfragen & Kontakt
Stefanie Wehlend
Pressesprecherin Lena Schilling
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