- 07.05.2026, 08:45:32
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Frauen bekommen in Österreich über 40 % weniger Pension – und das ist kein Zufall
Österreichische Frauen erhalten im Durchschnitt um 40,3 % weniger Pension als Männer, das zeigt die Statistik-Austria-Studie 2025. Hinter dieser Zahl steckt keine einzelne Ursache, sondern ein System: Teilzeitarbeit, Karenzzeiten und niedrigere Löhne führen über Jahrzehnte zu einer strukturellen Pensionslücke, die sich im Nachhinein kaum aufholen lässt.
„Frauen sind bei der Altersvorsorge doppelt benachteiligt: durch strukturelle Einkommensunterschiede und durch intransparente Finanzprodukte, die ihnen selten jemand erklärt", sagt fynup-Geschäftsführer Wolfgang Staudinger. Unabhängige Beratung ohne Provisionsbindung sei gerade für Frauen ein unterschätzter Hebel. Denn hierbei können die Kosten für die Pensionsvorsorge um bis zu 80 % verringert werden.
Die Konsequenz ist rechnerisch greifbar: Wer 30 Jahre lang monatlich 200 Euro privat anspart, kann je nach Produktwahl und Kostenstruktur ein Endvermögen erzielen, das um 45.000 Euro höher ausfällt – oder niedriger. Ein entscheidender Faktor, um die strukturellen Nachteile von Frauen auszugleichen und somit die Pensionslücke zu schließen.
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