• 06.05.2026, 13:12:32
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BMWKMS: Biennale Venedig 2026 – Vizekanzler Babler eröffnete Österreich Pavillon mit Holzingers „SEAWORLD VENICE“

Das von der renommierten Performance-Künstlerin Florentina Holzinger gestaltete Projekt – kuratiert von Nora-Swantje Almes – ist bis 22. November zu sehen.

Wien (OTS) - 

Auf großes Interesse bei den Besucher:innen in den Giardini stieß die offizielle Eröffnung des Österreichischen Pavillons im Rahmen der 61. Internationalen Kunstausstellung „La Biennale di Venezia“, die heute von Vizekanzler und Kunst- und Kulturminister Andreas Babler vorgenommen wurde.

„Österreich wird in diesem Jahr von einer Künstlerin vertreten, die wie kaum eine andere für eine hinterfragende, mutige und kompromisslose künstlerische Sprache steht: Florentina Holzinger. Ihre Arbeiten sind radikal, körperlich, feministisch – und zutiefst politisch. Sie fordern uns heraus, über Normen nachzudenken, über Freiheit und Selbstbestimmung“, so Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler in seiner Eröffnungsrede, in der er alle Kunstinteressierten einlud, sich auf diese eindrucksvolle künstlerische Position einzulassen: „Lassen Sie sich herausfordern. Lassen Sie sich irritieren. Lassen Sie sich berühren.“

Kulturminister Babler verwies in seiner Rede auch auf die Rolle der Politik im Zusammenhang mit künstlerischer Freiheit und demokratischem Diskurs: „Die Aufgabe der Politik ist nicht, Kunst zu zähmen. Die Aufgabe der Politik ist es, ihre Freiheit zu schützen – gerade dann, wenn sie unbequem wird. Mit seiner Teilnahme an der Biennale bekräftigt Österreich: Wir nehmen Kunst ernst. Und wir nehmen ihre Freiheit ernst.“

Das künstlerische Konzept

Die Auswahl von Florentina Holzinger für die Biennale erfolgte durch eine unabhängige Fachjury im Jänner 2025. Aus zahlreichen Einreichungen wurde ihr Projekt „SEAWORLD VENICE“ aufgrund seiner Innovationskraft und internationalen Relevanz ausgewählt. Die hohe Aktualität von Holzingers Fragestellungen – vom Umgang mit der Ressource Wasser bis hin zu existenziellen körperlichen Erfahrungen und deren gesellschaftlichen Normierungen – überzeugte die Jury ebenso wie die geplante Umsetzung in unterschiedlichen Formaten: Sowohl die Installation im Pavillon als auch die „Études – ein Werkzyklus“ an verschiedenen Orten in Venedig und der Lagune ermöglichen eine persönliche Teilnahme und Reflexion auf mehreren Ebenen. Florentina Holzingers interdisziplinäre Biennale-Projekt wird von Nora-Swantje Almers kuratiert.

Das Kunst- und Kulturministerium stellt als Auftraggeber des österreichischen Biennale-Beitrags ein Budget von 600.000 Euro bereit, aus dem Kosten wie etwa die Produktion über Katalog und Transport bis hin zu Reisen und Performerinnen zu decken sind. Aufgrund des hohen Projektaufwands ergänzen private Sponsorengelder das Projekt. Angesichts der internationalen Bedeutung der Biennale in Venedig ist diese Förderung auch eine Investition in die Sichtbarkeit Österreichs als moderner, lebendiger Kulturstandort. Ein überzeugender Auftritt stärkt nachhaltig das kulturelle Profil des Landes, erhöht seine Attraktivität als Reiseziel und setzt wirtschaftliche Impulse weit über den Kulturbereich hinaus.

Seit 2021 wird der Österreich-Beitrag zur Biennale Venedig über einen offenen Wettbewerb ermittelt: Eine Fachjury wählt in einem dreistufigen Verfahren die Projekte aus – die finale Entscheidung trifft der Kunst- und Kulturminister auf ihre Empfehlung.

Download der Fotos zur Eröffnung (werden laufend ergänzt): 260506_HVK_Biennale26

Rückfragen:
Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Simon Doujak
Telefon: +43 664 88461875
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