- 06.05.2026, 11:48:32
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ÖVP – Hungerländer: Wiens Schulen als Spiegel gescheiterter Integrationspolitik!
Neue Zahlen zeigen Segregation und Vormarsch des politischen Islam an Wiens Schulen – mit Folgen für den sozialen Zusammenhalt
Rund 42 Prozent der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Wiener Schulen sind muslimischen Glaubens, an Wiener Mittelschulen liegt der Anteil bereits bei rund 50 Prozent. Schlimmer als die Zahlen ist vor allem die Tatsache, dass die Integration in Wien nicht funktioniert. „Was uns besorgt, ist die zunehmende Segregation im Bildungssystem und die Radikalisierung des Islamverständnisses in Wien“, so Gemeinderätin Caroline Hungerländer, Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei.
Vom pluralen zum rigiden Islam – eine unterschätzte Verschiebung
Integrationsexperte Kenan Güngör beschreibt diesen Wandel präzise: Der früher dominante, türkisch geprägte und in sich plurale Islam weicht zunehmend einem arabisch geprägten, rigideren und salafistisch beeinflussten Islamverständnis. Diese Entwicklung verläuft still, aber konsequent – und sie findet auch in Wiens Schulen statt. Religiös begründeter Druck auf Mädchen, Parallelstrukturen, die staatliche Autorität unterlaufen, und eine wachsende ideologische Einflussnahme auf junge Menschen sind keine Randerscheinungen mehr. Hungerländer: „Wir reden hier nicht von einem abstrakten Phänomen. Wir reden von Kindern und Jugendlichen in dieser Stadt, deren Chancen und Freiheiten durch politischen Islam bedroht werden.“
SPÖ-Neos-Stadtregierung blockiert – ÖVP-Anträge seit Jahren abgelehnt
Die Wiener Volkspartei warnt seit Jahren vor genau dieser Entwicklung und hat wiederholt konkrete Maßnahmen in den Gemeinderat eingebracht – die Einrichtung einer Monitoringstelle für politischen Islam, die Aufnahme dieses Parameters in den Wiener Integrationsmonitor, den Ausbau von Prävention und Deradikalisierung an Schulen, eine verpflichtende Hausordnung für Kindergärten und Pflichtschulen nach dem Vorbild Niederösterreichs sowie einen eigenen Wiener Segregationsbericht, der Segregation sichtbar und messbar macht. All das wurde von der SPÖ-Neos-Stadtregierung abgelehnt. „Diese SPÖ-Neos-Stadtregierung hat kein Konzept, keine Steuerung und offensichtlich auch keinen politischen Willen, das Problem beim Namen zu nennen“, so Hungerländer.
Die Wiener Volkspartei fordert darüber hinaus die Einberufung eines Runden Tisches zum politischen Islam sowie die Ausarbeitung eines umfassenden Maßnahmenpakets. Null Toleranz muss gegenüber jeder Form religiös begründeter Unterdrückung von Mädchen und Frauen gelten – das ist keine Frage der Weltanschauung, sondern des Rechtsstaats. Hungerländer abschließend: „Wer heute wegschaut, zahlt morgen einen sehr hohen gesellschaftlichen Preis. Wien kann es sich nicht leisten, bei diesem Thema weiter auf Zeit zu spielen.“
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