- 06.05.2026, 11:30:32
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Doppelbudget zeigt sich nicht familien- und arbeitnehmer:innenfreundlich
FCG-ÖAAB-AK Fraktion kritisiert Kurzsichtigkeit des Finanzministers
Das Doppelbudget ist in aller Munde. Im Gegensatz zu den Unternehmen sehen sich vor allem Arbeitnehmer:innen und Familien mit drastischen Einsparungen konfrontiert. Besonders kritisch sieht der Vorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien die weitere Nicht-Valorisierung von Familienleistungen und die Kürzungen der Lohnnebenkosten. „Ausgerechnet bei Familien und Kindern den Sparstift anzusetzen wirkt, als wolle man nicht in die Zukunft denken“, wundert sich Fritz Pöltl. „Miete, Lebensmittel, Strom und viele andere Güter des täglichen Lebens sind auf einem Niveau, das für die Menschen in unserem Land immer schwerer zu stemmen ist. Ihnen durch den Wegfall der Valorisierung einen Teuerungsausgleich wegzunehmen ist schlicht unverantwortlich“, so Pöltl.
Hoffentlich nicht auch Pendler:innen im Visier
Durch die gestiegenen Treibstoffpreise stehen auch die Arbeitswegkosten und damit auch das Pendlerpauschale wieder vermehrt in der öffentlichen Diskussion. Was das Budget bei diesem Thema vorsieht, ist noch komplett offen. „Wir appellieren aber bereits jetzt an den Finanzminister, das Budgetdefizit nicht auf dem Rücken der Pendlerinnen und Pendler zu sanieren“, so Pöltl. Das wäre eine weitere Belastung für Arbeitnehmer:innen. Das kann wohl nicht im Sinne einer „Arbeiterpartei“ sein, so Pöltl abschließend.
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FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
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