• 06.05.2026, 11:17:33
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Jugend Eine Welt: Schenken Sie zum Muttertag faire Rosen!

Heiserer: „Wohl keine Mutter will Rosen geschenkt bekommen, die aus ausbeuterischer Arbeit, vielleicht sogar aus Kinderarbeit stammen.“

Auf 2.850 Metern über dem Meeresspiegel in Ecuador, in der Nähe
des Vulkans Cayambe und des San-Pablo-Sees, gibt es drei
FAIRTRADE-Farmen, die wunderschöne Rosen produzieren.
Wien (OTS) - 

„Es gibt wohl keine Mutter, die zum Muttertag Rosen geschenkt bekommen will, die aus ausbeuterischer Arbeit, vielleicht sogar aus Kinderarbeit stammen. Bitte achten Sie daher beim Kauf von Rosen auf das Fairtrade-Siegel. Nur so können Sie sich sicher sein, dass die Rosen nicht nur fair gehandelt, sondern auch fair hergestellt wurden“, appelliert Reinhard Heiserer, Geschäftsführer der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt, im Vorfeld des Muttertags am 10. Mai. Laut einer Umfrage der KMU Forschung Austria überreichen zum heurigen Muttertag zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher jeweils ein Geschenk. Die Hälfte davon schenkt Blumen. An der Spitze stehen dabei Rosen.

Jugend Eine Welt-Projektland Ecuador drittgrößter Rosen-Exporteur
Ecuador, ein langjähriges Projektland von Jugend Eine Welt, gehört zu den Top3-Ländern der Welt, wenn es um Rosen geht. 73 Prozent der aus dem Anden-Staat exportierten Schnittblumen sind Rosen. Nur Niederlande und Kolumbien liegen bei den Verkaufszahlen vor Ecuador. „Jährlich werden über zwei Milliarden Rosenstiele exportiert, und die gesamten Blumenexporte erreichen einen Wert von über einer Milliarde US-Dollar“, schildert Heiserer, der mehrmals die Region rund um Cayambe, der Hotspot der Rosenproduktion in Ecuador, besuchte. Direkt am Äquator auf 2.800 bis 3.000 Metern gelegen, bietet Cayambe ganzjährig gleichbleibende Temperaturen und eine hohe Lichtintensität. Idealbedingungen für qualitativ hochwertige Rosen, die im Ausland großen Absatz finden. „Mehr als 100.000 Menschen sind im Rosen-Sektor beschäftig, davon 60 Prozent Frauen. Die Arbeitsbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren verbessert. Lange Arbeitszeiten und ein hoher Leistungsdruck, gepaart mit Löhnen, die nur knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen, sind jedoch weiterhin keine Seltenheit. Dazu kommt noch der intensive Einsatz von Pestiziden. Schließlich müssen die Rosen in bester Qualität und voller Pracht in Europa in den Blumengeschäften ankommen. Dass die chemischen Mittel bei den Arbeiterinnen und Arbeitern in Ecuador gesundheitliche Probleme, wie Hauterkrankungen oder Atembeschwerden, auslösen, wird jedoch oft vergessen.“

Für fairen Handel, Umweltschutz und gegen missbräuchliche Kinderarbeit
Heiserer wird daher nicht müde, beim Rosenkauf auf das Fairtrade-Siegel hinzuweisen. Denn entsprechend zertifizierte Farmen müssen bestimmte soziale und ökonomische Standards einhalten. Etwa konkrete Arbeitsbedingungen, die Verfügbarkeit von adäquater Sicherheitsausrüstung für den Umgang mit Chemikalien, das Verbot von Kinderarbeit sowie Mitbestimmungsrechte für die Beschäftigten. „Als Mitträger und Förderer von FAIRTRADE Österreich setzt sich Jugend Eine Welt seit 29 Jahren, neben der Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen, auch für Bedingungen eines fairen Handels, Umweltschutz und gegen missbräuchliche Kinderarbeit ein. Zudem unterstützen wir in Ländern des Globalen Südens, wie beispielsweise in Ecuador, Genossenschaften und Produzenten, die fair gehandelte Produkte herstellen und international vertreiben“, so der Jugend Eine Welt-Geschäftsführer. „Laut einer Statistik ist jede dritte in Österreich verkaufte Rose eine fair hergestellte und gehandelte Rose. Das bedeutet aber auch, dass noch immer zwei Drittel der gekauften Rosen nicht unter fairen Arbeitsbedingungen und ohne Umweltbelastungen hergestellt werden. Daher mein Appell zum Muttertag: Eine Rose strahlt umso mehr, wenn sie aus einem Umfeld kommt, wo Arbeit nicht ausgebeutet und Umwelt geschützt wird. Schenken Sie bitte faire Rosen!“

Jugend Eine Welt-Spendenkonto: AT66 3600 0000 0002 4000 | Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden | Spenden sind steuerlich absetzbar!

Weiterführende Informationen: www.jugendeinewelt.at

Rückfragen & Kontakt

Jugend Eine Welt | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Thomas Zach, MA
Telefon: +4366488632574
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.jugendeinewelt.at

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