• 06.05.2026, 08:44:32
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68 Jahre Eurovision, Millionen Votes, eine Frage: Was macht einen Sieger?

Wien (OTS) - 

Kurz vor dem Finale in Wien hat das Data Analytics Start Up Scavenger AI die versteckten Daten des Eurovision Song Contest genau analysiert: 1.734 Teilnahmen, 54 Länder, 51.354 Abstimmungszeilen und 1.722 Songtexte aus 68 Jahren Wettbewerb können online erforscht werden. Die Daten sagen nicht, wer gewinnt, aber sie zeigen, was Sieger gemeinsam haben.

Startposition entscheidet mit

Zwischen 2016 und 2024 hat kein Beitrag der ersten fünf Startpositionen gewonnen, mit einer Durchschnittspunktzahl von nur 119 Punkten ist das der schwächste Teil der Show. Die stärksten Slots sind 11–15 und 21–26: Sieben der acht letzten Sieger kamen von dort und die Slots liefern Durchschnittswerte von 213 bzw. 216 Punkten.

Muttersprache auf dem Vormarsch

Als Salvador Sobral 2017 mit „Amar Pelos Dois" 758 Punkte und die damit bis heute höchste ESC-Punktzahl holte, löste er einen Wandel aus. Der Anteil nicht-englischsprachiger Songs stieg von 16 Prozent kontinuierlich auf fast 50 Prozent im Jahr 2024. Vier der acht Sieger zwischen 2016 und 2024 sangen in ihrer Muttersprache.

„Forever" gewinnt, „La La La" verliert.

Das Wort, das seit 1956 am häufigsten gewinnt, ist „Forever" und in 14,5 Prozent aller Siegersongs vertreten. Die eingängigen Lyrics „La La La" kommen dagegen in keinem einzigen Siegersong vor - dafür in 6,9 Prozent aller letztplatzierten Beiträge. 63,3 Prozent der Sieger-Lyrics haben einen positiven Unterton. Das meistgesungene Wort auf der ESC-Bühne insgesamt ist „Love": Mit 27,4 Prozent ist die Liebe in fast jedem dritten Song vertreten.

Solo schlägt Gruppe

Sechs von acht Siegen gingen in den letzten Jahren an Solokünstler:innen, einer an eine gemischte Gruppe. Gemischte Gruppen erhalten dagegen meist insgesamt die niedrigsten Punktzahlen und schlechtesten durchschnittlichen Platzierungen. Beim Geschlecht ist der Unterschied minimal: Vier Siege für Männer, drei für Frauen.

Die Crowd liegt öfter richtig als die Experten

Die MyESC-Community mit über 10.000 Usern platzierte alle acht Sieger zwischen 2016 und 2024 auf Rang 7 oder besser. Der OGAE-Fanclub mit knapp 900 Mitgliedern schaffte das nur bei fünf. Das zeigt: Mehr Datenpunkte führen zu besseren Ergebnissen und machen Muster sichtbar, wenn man sie analysieren kann.
Daten erzählen Geschichten, sowohl im Boardroom, als auch im Eurovision-Finale. Mit der Möglichkeit, die ESC Daten zu analysieren, wollen wir zeigen, dass datengetriebenes Denken nicht trocken oder kompliziert sein muss. Unser Ziel mit Scavenger AI ist es, diese Art von Einblicken für jeden zugänglich zu machen, nicht nur für Großkonzerne und Data Experts." schließt Maximilian Hahnenkamp, Co-Founder von Scavenger AI

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Rückfragen & Kontakt

Scavenger AI
Julia Gerstmayer, MA
Telefon: 066473517712
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.scavenger-ai.com

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