- 06.05.2026, 08:00:02
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Österreichs Unternehmen tun sich mit KI noch schwer: Viele testen, wenige skalieren
31 Prozent planen derzeit und auch in naher Zukunft gar keine Nutzung von KI
Künstliche Intelligenz ist in Österreichs größeren und mittleren Unternehmen angekommen – aber vielfach noch nicht im operativen Kern. Das zeigt der EY KI Readiness Check 2026, für den mehr als 100 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden in Österreich befragt worden sind.
Demnach setzen bereits zwei Drittel der befragten Unternehmen (69 %) KI zumindest in Form von Pilotprojekten ein. Davon haben allerdings nur acht Prozent KI bereits unternehmensbreit skaliert und erzielen messbare Effizienzsteigerungen. 21 Prozent nutzen KI produktiv in mehreren Bereichen. Gleichzeitig befindet sich ein erheblicher Teil der Unternehmen noch in einer frühen Phase: Fast ein ganzes Drittel (31 %) nutzt KI derzeit in keinem einzigen Unternehmensbereich und plant dies auch nicht in naher Zukunft.
„Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits Teil des operativen Alltags. Gleichzeitig zeigt sich, dass zwischen ersten Anwendungen und einer wirklich wirksamen, strategisch verankerten Nutzung noch ein großes Stück Weg liegt. Genau dort entscheidet sich in den kommenden Jahren, welche Unternehmen neue Geschäftsmodelle erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken können“, sagt Patrick Ratheiser, Head of AI bei EY Österreich.
Trotz wachsender Aktivität fehlt in vielen Unternehmen noch die organisatorische Verankerung. Nicht einmal ein Drittel der Unternehmen (2 %) mit KI im Einsatz oder in Planung gibt an, dass die Führungsebene eine klare KI-Strategie definiert hat, den Einsatz aktiv unterstützt und dafür Budget sowie Ressourcen bereitstellt.
„Viele Unternehmen betrachten KI derzeit noch in erster Linie als Hebel für mehr Effizienz. Das ist nachvollziehbar, greift aber zu kurz. Wer KI nur als Sparprogramm versteht, wird einen großen Teil ihres Potenzials ungenutzt lassen. Gerade in der Verbindung aus Automatisierung und besserer Entscheidungsqualität steckt der eigentliche strategische Hebel“, ergänzt Susanne Zach, Partnerin und AI & Data Lead bei EY Österreich.
Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zur Verfügung.
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