- 05.05.2026, 19:22:33
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IV begrüßt Genehmigung der Strompreiskompensation durch EU-Kommission
Wettbewerbsnachteile für heimische energieintensive Industrie ausgleichen
„Die heutige beihilferechtliche Genehmigung der Strompreiskompensation durch die EU-Kommission ist eine erfreuliche Nachricht für die energieintensive Industrie in Österreich. Besonders stromintensive und exportorientierte Branchen, wie die Eisen-, Stahl- oder Aluminiumindustrie, die chemische Industrie oder die Papierindustrie, sind gravierenden Standortnachteilen durch international nicht wettbewerbsfähige Strompreise ausgesetzt“, so Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV).
Das Instrument der Strompreiskompensation ist in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten bereits seit Jahren als Schutz vor Abwanderung etabliert und ermöglicht es Kosten aus dem Emissionshandel, die an die Industrie weitergegeben werden, zu kompensieren. „Es handelt sich somit nicht um einen Bonus, sondern um den Ausgleich von Wettbewerbsnachteilen durch den europäischen Emissionshandel. Für exportorientierte Volkswirtschaften wie Österreich ist die Strompreiskompensation ein zentrales Standortinstrument, um am Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben“, betont Neumayer.
Die von der EU-Kommission genehmigten 900 Millionen Euro bis 2029 müssen vollumfänglich genutzt und die Strompreiskompensation unbürokratisch implementiert werden.
Neumayer abschließend: „Der nächste dringend notwendige Schritt ist die im Rahmen der Industriestrategie angekündigte Einführung eines Industriestrompreises, der noch weiter in die industrielle Breite wirkt und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich sichert.“
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