- 05.05.2026, 18:05:32
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Kollektivvertragsverhandlungen Papierindustrie: Arbeitgeber legen sozial gestaffeltes Entlastungsangebot vor
Arbeitgeberangebot setzt klaren Schwerpunkt auf sozial ausgewogene Lohn- und Gehaltserhöhungen – Einmalzahlungen sollen rasch zusätzliche Entlastung schaffen
Im Rahmen der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Papierindustrie haben die Arbeitgeber ein sozial ausgewogenes und wirtschaftlich verantwortungsvolles Angebot vorgelegt.
Kern des Angebots ist eine soziale Staffelung der Entgeltanpassungen. Damit würden Beschäftigte mit niedrigeren Einkommen überproportional profitieren. Ergänzend dazu schlagen die Arbeitgeber eine steuerfreie Einmalzahlung vor.
„Mit diesem Paket setzen wir bewusst einen sozialen Schwerpunkt. Wir wollen dort unterstützen, wo Entlastung besonders wichtig ist. Gleichzeitig müssen wir Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe nachhaltig sichern“, betont Kurt Maier, Verhandlungsleiter der Arbeitgeber.
Die Arbeitgeber verweisen auf die weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Papierindustrie. Hohe Energie- und Standortkosten, rückläufige Nachfrage in wichtigen Teilmärkten und intensiver internationaler Wettbewerb belasten die Unternehmen. Ein Kollektivvertragsabschluss muss daher fair, sozial ausgewogen und wirtschaftlich tragfähig sein.
Die Arbeitgeber bekennen sich weiterhin zu konstruktiven Verhandlungen. Ziel bleibt eine Lösung am Verhandlungstisch. Dafür braucht es eine verantwortungsvolle Sozialpartnerschaft, die die Interessen der Beschäftigten und die wirtschaftliche Realität der Betriebe gleichermaßen berücksichtigt.
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