• 03.05.2026, 10:00:56
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Sima/Nevrivy: Radwege-Baustart für den 2. Bauteil in der Erzherzog-Karl-Straße

Klimafitter Lückenschluss zwischen dem Radhighway Nord und der Donaustadtstraße – fast 500 m langer Zwei-Richtungs-Radweg und 10 neue Bäume

Wien (OTS) - 

Das im Februar präsentierte Radwegeprogramm 2026 läuft, das Radwegenetz in der ganzen Stadt wächst weiter, so auch in der Donaustadt: In der für den 22. Bezirk wichtigen Verkehrsader Erzherzog-Karl-Straße wird an den bereits fertiggestellten, 700 m langen ersten Abschnitt - Wagramer Straße bis Industriestraße - angeschlossen: Bis Ende Oktober wird ab dieser Woche nun der 2. Abschnitt errichtet, ein neuer knapp 500 m langer 2-Richtungsradweg ab der Industriestraße, der dann in die Donaustadtstraße mündet. „Damit wird der Radhighway Nord mit dem Radweg auf der Donaustadtstraße mit sicherer Radverkehrsinfrastruktur auf 1,2 Kilometer Länge verbunden. So entsteht in der Donaustadt in immer dichteres Radwegenetz. Wie immer setzen wir bei unseren Projekten auf zusätzliche Entsiegelung und Begrünung. Nach dem Motto „raus aus dem Asphalt“ entsiegeln wir, pflanzen im neuen Abschnitt noch 10 Bäume und 2 Hochstammsträucher und schaffen rund 240 m2 neue Grünfläche. Im schon fertigen ersten Teil wurden bereits 17 neue Bäume gepflanzt und 750 m2 Grünfläche geschaffen“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Sie bedankt sich beim Bezirk für die so gute Zusammenarbeit.

„Die neue durchgängige Radverbindung ermöglicht künftig eine komfortable Weiterfahrt von der Wagramer Straße bis zur Donaustadtstraße, über die der Bahnhof Stadlau sowie die HTL und im weiteren Umfeld auch die Klinik Donaustadt sicher erreicht werden können. Zudem schafft der neue Zwei-Richtungs-Radweg eine direkte Verbindung zu den Naherholungsgebieten Donauinsel und Alte Donau“, so Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Anbindung an Wiens ersten Radhighway

Durch den neuen Lückenschluss entsteht eine hochwertige Anbindung an den bereits 2025 fertiggestellten Radhighway Nord auf der Wagramer Straße, welcher über die Reichsbrücke und die Lassallestraße bis zum Praterstern verläuft. Von dort geht es auf der Praterstraße bis zur Aspernbrücke über den Donaukanal bis zur Urania weiter. Damit entsteht eine hochwertige Radverbindung aus dem Osten der Donaustadt bis in die Inneren Bezirke.

Neue Bäume und Grünflächen bringen Abkühlung in die Erzherzog-Karl-Straße

Die Umgestaltung entlang der Erzherzog-Karl-Straße beschränkt sich aber nicht nur auf den neuen Zwei-Richtungs-Radweg. Insgesamt werden beim nun startenden 2. Abschnitt auch 10 Bäume und 2 Hochstammsträucher entlang des Radweges und im Kreuzungsbereich der Paulitschkegasse neu gepflanzt und sorgen in den heißen Sommermonaten für Abkühlung. Im ersten Teil des Radwegs wurden bereits 17 neue Bäume gepflanzt.

Nach dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ werden rund 240 Quadratmeter Grünflächen geschaffen, die gemeinsam mit neuen Sitzmöbeln die Aufenthaltsqualität auch für die Fußgänger*innen erhöhen und zum Verweilen in den neu errichteten Schattenplätzen einladen. Ein neuer Trinkhydrant sorgt für zusätzliche Erfrischung. Im ersten Abschnitt wurden bereits 750 m2 Grünfläche geschaffen.

„Mit dem Ausbau in der Erzherzog-Karl-Straße schließen wir eine der wichtigsten Verbindungen der Donaustadt direkt an den Radhighway in die City an. Daher freut es mich besonders, dass wir dieses Projekt nun weiter umsetzen können. Als Regierungspartner arbeiten wir immer gemeinsam an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Stadt, investieren gezielt in mehr Verkehrssicherheit, schaffen durch neue Grünräume wertvolle Abkühlung und nutzen Synergien bei der Sanierung, um kosteneffizient voranzukommen. So knüpfen wir ein engmaschiges Netz, das das Radfahren für immer mehr Menschen im Alltag sicher und attraktiv macht“, so NEOS Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Mehr Sicherheit für alle entlang der Erzherzog-Karl-Straße

Aber es gibt noch mehr Benefits: Nicht nur die Aufenthaltsflächen für die Fußgänger*innen sollen verbessert werden. Zusätzlich sorgen neue Radfahrer*innenüberfahrten und Gehsteigvorziehungen in den Kreuzungsbereichen bei den einmündenden Querstraßen für bessere Sichtbeziehungen und sorgen so für noch mehr Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr. Auch bei diesem Projekt werden Synergieeffekte bestmöglich genutzt. Im Zuge der Umgestaltungsarbeiten werden notwendige Fahrbahn- und Gehsteiginstandsetzungen durchgeführt.

Bisherige Highlights im Radwegenetz in der Donaustadt:

Die Donaustadt hat im Jahr 2022 eine große Radwegeoffensive gestartet, über 20 km neue Radinfrastruktur wurde auf den Weg gebracht, darunter auch ein großer Teil des Radhighway Nords. An diesen schließt der Radweg in der Erzherzog-Karl-Straße an.

Der Radhighway Nord bietet eine 7 Kilometer lange sichere und vor allem schnelle Radverbindung von der Innenstadt in die Donaustadt. Die hochmoderne Route mit breiten und sicheren Radwegen beginnt bei der Urania und verläuft über die Aspernbrücke und die Praterstraße bis zum Praterstern. Der nächste Abschnitt verläuft auf der Lassallestraße bis zur Reichsbrücke und über die Donau weiter stadtauswärts. Hier geht der Mega-Radhighway in die Wagramer Straße über und verläuft weiter über das Donauzentrum bis zum Kagraner Platz beziehungsweise darüber hinaus bis zu Am Langen Felde. Damit wurde nicht nur eine Lücke im Wiener Hauptradwegenetz geschlossen, sondern auch eine gute Erreichbarkeit des Stadtzentrums, des Donauzentrums sowie dem Naherholungsgebiet Alte Donau und der Donauinsel ermöglicht. Zusätzlich bringt der Radhighway Nord auch umfangreiche Begrünung, Entsiegelung und Kühlung mit sich. Entlang der Strecke wurde unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ eine große Zahl an Grünflächen angelegt und über 200 neue Bäume gepflanzt. Besonderes Highlight in der Donaustadt ist der entlang der Wagramer Straße geschaffene 250 m lange Straßenpark zwischen Steigenteschgasse und Wintzingerodestraße. Hier wurden 60 neue Bäume gepflanzt und 6.500 Quadratmeter neue Grünflächen und Beete geschaffen. Dazu gibt es viele Sitzgelegenheiten zum Relaxen sowie Wasserspiele, Trinkbrunnen und Nebelstelen zum Kühlen.

Wiens große Radwegoffensive

Die Wiener Radwegoffensive geht weiter! Die rot-pinke Koalition hat seit dem Start 2021 bereits über 250 Projekte und knapp 100 km im Hauptradwegenetz umgesetzt, dazu kommen 50 km im Bezirksnetz. Auch heuer geht der Ausbau weiter, es stehen 33 Projekte und 12,5 km neue Radwege am Programm, darunter der 2. Teil der Erzherzog-Karl-Straße in der Donaustadt.

Alle Infos zu den Radwegeprojekten inklusive interaktiver Karte aller Projekte auf fahrradwien.at

rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/

Rückfragen & Kontakt

Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Anita Voraberger
Telefon: +43 1 4000 81353, 0664/1658655
E-Mail: [email protected]

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