- 03.05.2026, 09:03:02
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Neues Feuerwehrhaus Hadres-Untermarkersdorf offiziell eingeweiht
LH Mikl-Leitner: „Modernes Zentrum für Einsatz, Ausbildung und Gemeinschaft“
Am gestrigen Samstagabend wurde das neue Feuerwehrhaus Hadres-Untermarkersdorf offiziell eingeweiht. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste – allen voran Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die die Festrede hielt – nahmen am Festakt teil. „Mit dem neuen Feuerwehrhaus in Hadres-Untermarkersdorf wurde ein modernes Zentrum für Einsatz, Ausbildung und Gemeinschaft geschaffen“, sagte die Landeshauptfrau gleich eingangs. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der enormen Eigenleistung: „Unglaubliche 17.500 Stunden Eigenleistung – das sind Abende, Wochenenden, Zeit mit der Familie – Zeit, die ihr der Gemeinschaft geschenkt habt.“
Das Feuerwehrhaus sei weit mehr als nur ein funktionales Bauwerk, führte sie aus. „Es ist ein Ort, der für Einsatzbereitschaft, Kameradschaft und Jugend steht. Ein Ort, an dem Zukunft entsteht.“ Insgesamt 156 Mitglieder würden hier nun ein gemeinsames Zuhause mit eigenen Räumen für die Feuerwehrjugend, moderner Infrastruktur und besten Voraussetzungen für Einsätze und die Tageseinsatzbereitschaft finden.
Ein solches Projekt brauche engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterstrich die Landeshauptfrau. „So ein Projekt entsteht nicht von selbst. Es braucht Motoren – Menschen, die organisieren und anpacken.“ Ihr Dank galt hier Kommandant Matthias Widl, seinem Stellvertreter Mario Lachmann sowie allen Kameradinnen und Kameraden, Helferinnen und Helfern, der Gemeinde rund um Bürgermeister Josef Fürnkranz und allen Partnern.
Für die Landeshauptfrau sei das neue Feuerwehrhaus zudem ein starkes Zeichen, dass Veränderungen notwendig seien – „weil man, um Gutes für die Zukunft zu bewahren, auch Dinge, die früher gut und richtig waren, weiterentwickeln muss.“ Diese Bereitschaft zur Weiterentwicklung präge auch zentrale Zukunftsbereiche des Landes. Sie verwies hier auf die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im Weinviertel. In den kommenden zehn bis 15 Jahren bleibe die bestehende Struktur unverändert, bevor eine neue Gesundheitsarchitektur umgesetzt werde – mit zwei Schwerpunktkrankenhäusern in Stockerau und Mistelbach, einer Ambulanz in Gänserndorf, einem Ausbildungscampus für Gesundheitsberufe in Korneuburg sowie einem Gesundheits- und Pflegecampus in Hollabrunn. „Und genauso wie das Feuerwehrhaus, das wir heute hier eröffnen, alle Stückerln spielt, kann ich versichern, dass das auch die neue Gesundheitsarchitektur tun wird“, sagte Mikl-Leitner.
Bürgermeister Josef Fürnkranz bedankte sich „für die beachtliche Förderung seitens des Landes für den Bau dieses Feuerwehrhauses und für die enorme Eigenleistung unserer Feuerwehrleute.“ Auch er selbst habe mitangepackt, so Fürnkranz, der einige Anekdoten aus der Zeit des Baus zum Besten gab. Unter anderem erzählte er vom Fund einer russischen Fliegerbombe während der Grabungsarbeiten am neuen Grundstück.
Kommandant Matthias Widl gab bei der Eröffnungsfeier, die unter dem Motto „Es ist geschafft“ stand, einen Überblick über die letzten Jahre. Er sprach über die Projektabstimmung und die Fusionierung der beiden Wehren, die mit einer Zustimmung von rund 90 Prozent beschlossen wurde, bis hin zum Baubeginn 2024. „Besonders beeindruckt hat mich in der Zeit des Baus der Zusammenhalt und Einsatz unserer Feuerwehrleute, die selbst an Wochenenden und unter der Woche bis tief in die Nacht gearbeitet haben.“ Widl hob auch die Baustellenaktion hervor, „bei der wir fast 100.000 Euro für den Bau des neuen Feuerwehrhauses eingenommen haben.“ Besonders erwähnte er auch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, die für die Verköstigung der Bauarbeiter gesorgt haben.
Der Präsident des Bundesfeuerwehrverbandes, Robert Mayer, gratulierte zur Indienststellung des neuen Feuerwehrhauses, das viel mehr als nur ein Gebäude sei. „Es ist Einsatz- und Sicherheitszentrum, Jugendzentrum, Lage-, Ausbildungs- und Kommunikationszentrum, ein Gemeinschaftszentrum und eine Brücke zwischen den Gemeinden Hadres und Untermarkersdorf.“
Zu Wort kam auch Alois Zaussinger, Bezirksfeuerwehrkommandant Hollabrunn, der den Feuerwehrkameraden viel Erfolg im neuen Haus wünschte.
Baumeister Andreas Höfer sprach über technische Eckdaten des neuen Feuerwehrhauses und sagte, es sei „ein moderner Baukörper, der der Bevölkerung Aufbruchstimmung, aber auch Sicherheit vermitteln soll.“
Die Segnung des neuen Feuerwehrhauses Hadres-Untermarkersdorf nahm Ehrenkanonikus Willibald Steiner vor, musikalisch gestaltet wurde der Festakt von der Dorfmusik Hadres. Im Rahmen des Festaktes wurden außerdem zehn Feuerwehrauszeichnungen durch Kommandant Matthias Widl und seinen Stellvertreter Mario Lachmann verliehen.
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