• 01.05.2026, 14:40:32
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FPÖ/FA – Rösch: „Schluss mit politisch geduldeter Altersarmut bei Frauen!“

Statt teurer Sonntagsreden braucht es Entlastung für unsere Leistungsträgerinnen – finanziert durch Einsparungen bei Kammern, NGOs und parteinahen Vereinen

Wien (OTS) - 

Anlässlich des Tags der Arbeit erneuerte der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Bernhard Rösch seine Kritik an der Politik der Bundesregierung, die er als zutiefst frauen- und leistungsfeindlich bezeichnete. Während andere Parteien den Tag der Arbeit für Eigenlob und leere Phrasen missbrauchen würden, rücken die Freiheitlichen Arbeitnehmer die wahren Heldinnen des Alltags in den Mittelpunkt: Die Frauen Österreichs. Sie seien es, die das Land am Laufen halten, aber von der aktuellen Politik systematisch im Stich gelassen und bestraft werden.

„Wir widmen diesen Tag jenen Frauen, die unser Land stützen und trotzdem von der Regierung vergessen werden. Ob im Beruf, bei der Kindererziehung oder in der häuslichen Pflege – es sind in überwältigender Mehrheit die Frauen, die das soziale Gewissen unserer Gesellschaft schärfen und eine enorme Doppel- oder Dreifachbelastung stemmen. Doch statt Anerkennung und Sicherheit erhalten sie prekäre Verhältnisse und die bittere Aussicht auf Altersarmut. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisierte Rösch.

Die Zahlen würden eine dramatische Sprache sprechen. Für den FA-Bundesobmann sei es eine Schande, dass Armut politisch geduldet und überwiegend weiblich sei. „Fast 1,7 Millionen Menschen sind armutsgefährdet, und der Großteil davon sind Frauen – und das, obwohl sie hart arbeiten! Sie werden durch eine mangelhafte und ideologisch blockierte Infrastruktur bei der Kinderbetreuung systematisch in die Teilzeitfalle gedrängt. Diese Politik nimmt sehenden Auges in Kauf, dass der Weg vieler Frauen direkt in eine Pension unter der Armutsgrenze führt“, so Rösch.

Besonders alarmierend sei die wirtschaftliche Abwärtsspirale, die den Druck auf Frauen weiter erhöhe. „Wenn bereits jede sechste Firma darüber nachdenkt, Österreich den Rücken zu kehren, dann ist das ein Alarmsignal höchsten Grades. Dieser Aderlass trifft den Mittelstand ins Mark und vernichtet genau jene Arbeitsplätze, auf die Frauen angewiesen sind. Angesichts dieser desaströsen Bilanz ist es an Zynismus nicht zu überbieten, wenn sich Regierungsmitglieder bald wieder zum Muttertag mit geheuchelten Dankesworten melden. Wer Frauen das ganze Jahr über derart im Stich lässt, braucht im Mai keine Sonntagsreden zu halten!“

Abschließend stellte Rösch klar, dass die Finanzierung für eine echte Entlastungspolitik längst vorhanden sei – sie werde nur falsch eingesetzt. „Die ständige Ausrede, es sei kein Geld da, ist eine bewusste Täuschung der Bevölkerung. Die Antwort liegt im System selbst: Fangen wir endlich an, bei den aufgeblähten Kammerstrukturen, den unzähligen parteinahen NGOs und den intransparenten Förderungen für politische Vereine zu sparen. Jeder Euro, der in diesem politischen Speckgürtel versickert, fehlt bei unseren Frauen, Familien und letztlich bei der Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts. Wir fordern eine Politik, die Leistung anerkennt und sicherstellt, dass Erziehungs- und Pflegezeiten nicht direkt in die Armutsfalle führen!“

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Telefon: +43 1 512 35 35 0

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