- 30.04.2026, 14:36:32
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Grenzüberschreitende Erlebnisräume gestalten - Tourismus in Grenzregionen erlebbar und sichtbar machen
Erfolgreiche Netzwerkveranstaltung im BMWET
Grenzüberschreitende bilaterale EU-Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Stärkung des Tourismus in Österreich. Im Rahmen des Interreg-Programms „Cross-Border-Cooperation“ fördern sie den Austausch von Know-how und Ressourcen zwischen benachbarten Ländern. Sie sind auch ein wertvoller Beitrag zur strategischen Entwicklung des österreichischen Tourismus. Denn Gäste halten sich nicht an Staatsgrenzen, sondern bewegen sich in Erlebnisräumen, die in einer grenzüberschreitenden Dimension große Anziehungskraft haben. Die Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg steigert nicht nur die Attraktivität der beteiligten Regionen, sondern trägt auch maßgeblich zur Generierung von lokaler Wertschöpfung bei.
Um diese Projekte und ihre Ergebnisse sichtbar zu machen, fand am 30. April 2026 im BMWET in Wien die Netzwerkveranstaltung „Inwertsetzung grenzüberschreitender bilateraler EU-Projekte im Tourismus“ statt. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich nutzten die Gelegenheit, sich über die praktische Umsetzung und den Mehrwert dieser Initiativen zu informieren.
Insgesamt wurden 14 Projekte vorgestellt. Die Bandbreite reichte von Produktentwicklungen im Kultur-, Wellness- und Naturtourismus bis hin zu Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Destinationsentwicklung, Resilienz von familiengeführten Unternehmen, Mitarbeiterzufriedenheit, Barrierefreiheit und Mobilität. Die präsentierten Beispiele zeigten eindrucksvoll die Innovationskraft und den konkreten Nutzen grenzüberschreitender Kooperationen für den Tourismus.
Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den partizipativen Bottom-up-Ansatz des „Community Led Local Development“. Dieser Ansatz bindet Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung von Maßnahmen und Entscheidungsprozessen ein und stärkt so die regionale Verankerung der Projekte.
Abschließend wurde in einem Panel diskutiert, wie grenzüberschreitende Projekte ihre Wirkung optimal entfalten können, und welche Erfolgsfaktoren und Herausforderungen es gibt.
Begleitend zur Veranstaltung wurde eine Broschüre erstellt, die die vorgestellten Projekte sowie weitere Beispiele präsentiert. Sie ist online verfügbar und bietet eine kompakte Übersicht über die Ergebnisse sowie wertvolle Einblicke für alle Interessierten im Bereich Tourismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Den Link zur Broschüre finden Sie hier: https://bit.ly/4cWWmRU
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