• 30.04.2026, 12:51:02
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ÖVP – Olischar: Showstation statt Verkehrslösung – SPÖ und Neos inszenieren sich auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler

U5-Station Frankhplatz erst 2030 in Betrieb - SPÖ-Neos-Stadtregierung feiert sich für Pflastersteine und Sitzbänke – Fragen zu Kosten, Zeitplan und Auslastung bleiben unbeantwortet

Wien (OTS) - 

Mit großem Tamtam präsentiert die SPÖ-Neos-Stadtregierung heute die Neugestaltung des Stationsumfeldes am Frankhplatz. Was dabei geflissentlich verschwiegen wird: Die Station selbst wird frühestens 2030 in Betrieb gehen. Wien leistet sich damit eine aufwendig gestaltete Vorzeigefläche rund um eine U-Bahn-Station, die noch keine ist. „Was wir heute sehen, ist politisches Marketing auf Kosten der Wienerinnen und Wiener. Bevor auch nur eine U-Bahn gefahren ist, wird die Eröffnung des Stationsumfeldes zur Pressekonferenz – das sagt viel über die Prioritäten dieser Stadtregierung aus“, so Gemeinderätin Elisabeth Olischar, Planungssprecherin der Wiener Volkspartei.

Geisterstation mit Preisgeld

Die Station Frankhplatz wird als erste vollautomatische U-Bahn-Station Wiens angepriesen – doch vollautomatisch in Betrieb ist sie so bald nicht. Bis 2030 bleibt der Frankhplatz das, was er heute schon ist: ein Endpunkt ohne Anbindung an das große Versprechen des neuen Linienkreuzes U2xU5. Die nun präsentierten 5.000 Quadratmeter Aufenthaltsfläche, 16 Bäume und 40 Sitzbänke sind zweifelsohne nett – aber kein Ersatz für eine funktionierende Verkehrslösung. Statt Mobilität liefert die SPÖ-Neos-Stadtregierung Stadtmöblierung.

Muster ohne Wert: Teurer, später und anders als versprochen

Das Muster ist bei Bauprojekten der SPÖ-Neos-Stadtregierung bekannt: Ankündigungen klingen groß, die Realität fällt bescheidener aus – und das zu höheren Kosten und oftmals mit wesentlich mehr Zeitverzug als ursprünglich kommuniziert. Der U2xU5-Ausbau ist eines der größten Infrastrukturprojekte Wiens und die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren, ob der ursprüngliche Kosten- und Zeitrahmen überhaupt eingehalten werden kann. „Wir erwarten Transparenz statt Jubelmeldungen. Wer mit Steuergeldern baut, muss auch Rechenschaft ablegen – über Kosten, Zeitpläne und die tatsächliche Auslastungsprognose dieser Station“, so Olischar. Die Wiener Volkspartei wird diese Fragen weiter stellen – denn gute Stadtplanung braucht mehr als nette Pressetermine.

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