• 30.04.2026, 10:38:02
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„Bürgeranwalt“: Unerwünschter Transport, teurer Hubschraubereinsatz und FinanzOnline-Labyrinth

Am 2. Mai um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 2. Mai 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Unerwünschter Transport

Nach einem Skiunfall wird die Niederösterreicherin Kathrin E. – anders als ursprünglich mit den Ersthelfern vereinbart – mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Medizinisch notwendig war der Transport nicht. Wenige Tage später folgte die Rechnung des Roten Kreuzes: Rund 8.000 Euro soll Frau E. für den Einsatz bezahlen. Sie hat den Betrag nicht bezahlt, weil ihr noch am Unfallort zugesichert worden sei, dass für sie keine Kosten anfallen. Frau E. hat sich an die Redaktion „Bürgeranwalt“, die Volksanwaltschaft und die Arbeiterkammer gewandt – und das Rote Kreuz hat den Fall noch einmal geprüft. Im Studio kritisiert Volksanwalt Bernhard Achitz die Vorgehensweise rund um den Rettungstransport von Frau E.

Teurer Hubschraubereinsatz

Der 14-jährige Daniel K. brach sich beim Skiurlaub in Kärnten den Arm. Ein Mitarbeiter des Pistendienstes eilte zur Unfallstelle und man bot ihm an, ihn mit einem Schneemobil ins Tal zu bringen. Als der Bub die Sorge äußerte, ob das mit dem verletzten Arm ginge, wurde ein Rettungshubschrauber bestellt. Die Kosten dafür soll Daniel K. bzw. sein Vater übernehmen. Dieser kritisiert, dass die Hubschrauberrettung unnötigerweise veranlasst worden sei. Das Gericht hat jetzt zugunsten der Hubschrauberfirma entschieden. Deren Geschäftsführer erläutert die Voraussetzungen im Interview.

FinanzOnline-Labyrinth

Herr H. wendet sich mit einem kurios anmutenden Problem an die Redaktion „Bürgeranwalt“. Er nützt seit Jahren FinanzOnline für die Steueragenden der Familie. Im Herbst 2025, nachdem die verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt wurde, will er dazu die ID Austria auf seinem Handy installieren, um Zugriff auf sein Postfach zu bekommen. Doch auf seinem acht Jahre alten Handy ist das nicht möglich. Was danach beginnt, ist kaum nachvollziehbar. Er bittet in einem Brief an das Finanzamt darum, die Bescheide wieder per Brief-Post zu erhalten, bis er ein neues Handy kauft. Dies wird abgelehnt, denn eine Abmeldung von FinanzOnline sei nur über die ID Austria möglich. Wie ist dieses Problem zu lösen? Fachleute erläutern das im Studio.

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