- 29.04.2026, 13:30:32
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FW-Krenn: Budgeteinigung - Wer leistet, wird weiter bestraft!
FW kritisiert Budgeteinigung scharf: Lohnnebenkostensenkung erst 2028 ist ein Hohn – geplante höhere KöSt ist ein Frontalangriff auf Leistung, Wachstum und Arbeitsplätze.
Die Einigung der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung auf das Doppelbudget wird von der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) als völlig unzureichend, mutlos und wirtschaftsfeindlich zurückgewiesen. Zwar ist die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt grundsätzlich ein richtiger Schritt. Jedoch müssen die Betriebe einen wesentlichen Teil, über Steuererhöhungen wieder selbst finanzieren. Das die Entlastung erst ab dem Jahr 2028 greifen soll, ist angesichts der dramatischen Lage vieler Betriebe schlicht realitätsfremd.
Für tausende Unternehmen, die bereits heute unter massivem Kostendruck stehen, heißt das: weiter warten, weiter zahlen, weiter kämpfen. Eine Entlastung, die erst in zwei Jahren wirkt, hilft keinem Betrieb, der heute mit hohen Energiepreisen, steigenden Personalkosten, schwacher Nachfrage und überbordender Bürokratie konfrontiert ist.
„Die Bundesregierung verkauft eine verspätete Teilentlastung als großen Wurf. In Wahrheit ist das zu wenig, zu spät und für viele Betriebe schlicht keine Antwort auf die Realität“, kritisiert die Freiheitliche Wirtschaft.
Besonders alarmierend ist die geplante höhere Körperschaftsteuer für erfolgreiche Unternehmen. Wer investiert, Arbeitsplätze schafft, Verantwortung trägt und Wachstum ermöglicht, soll künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Das ist kein Standortimpuls, sondern eine Bestrafung von Leistung. Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Phase braucht Österreich keine neuen Steuerfantasien, sondern Entlastung, Planungssicherheit und echte Reformen.
FW-Bundesobmann Matthias Krenn findet dazu klare Worte: „Diese Budgeteinigung ist ein Schlag ins Gesicht unserer Unternehmer. Entlastungen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben und gleichzeitig neue Steuerbelastungen für erfolgreiche Betriebe vorzubereiten, ist verantwortungslos und brandgefährlich für unseren Standort. Die Freiheitliche Wirtschaft lehnt jede Form von Steuererhöhungen entschieden ab. Gerade jetzt braucht es rasche, spürbare und nachhaltige Entlastung statt zusätzlicher Belastungen. Der ideologisch getriebene Klassenkampf der SPÖ auf dem Rücken der Betriebe gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und Wachstum. Beschämend ist, dass sich ÖVP und NEOS als angebliche Wirtschaftsparteien von den Sozialisten am Nasenring durch die Budgetarena ziehen lassen. Unsere fleißigen und leistungsbereiten Unternehmen werden das bestimmt nicht so schnell vergessen.“
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