• 29.04.2026, 12:09:32
  • /
  • OTS0125

ÖKV: EU-Tierwohlverordnung ist wichtiger Schritt gegen illegalen Welpenhandel

Österreich erfüllt viele Vorgaben bereits – Hunde profitieren von klaren EU-Regeln

Wien (OTS) - 

Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) begrüßt die Beschlussfassung der EU-Tierwohlverordnung als wichtigen Schritt im Kampf gegen illegalen Welpenhandel. „Der illegale Handel mit Hunden ist eines der größten Tierschutzprobleme unserer Zeit. Einheitliche Regeln in der EU sind ein entscheidender Hebel, um hier wirksam gegenzusteuern“, erklärt ÖKV-Präsident Philipp Ita. Die Verordnung schafft dringend notwendige einheitliche Rahmenbedingungen innerhalb Europas. Sämtliche beschlossenen Maßnahmen sind in Österreich und innerhalb der ÖKV-Hundezucht bereits seit Jahren Standard. Dazu zählen insbesondere klare Vorgaben zur Identifizierbarkeit von Hunden sowie zur Nachvollziehbarkeit ihrer Herkunft, die Verantwortung in Bezug auf Hundezucht und die hohen heimischen Tierschutzstandards.

„Für uns ist klar: Alles, was seriöse und verantwortungsvolle Hundezucht ausmacht, wird im ÖKV gelebt. Daher sehen wir die neuen EU-Regeln als wichtigen Schritt, um dieses Niveau europaweit zu verankern“, erklärt ÖKV-Präsident Ita. Denn: “Die Tatsache, dass nicht einmal 10 Prozent der Hunde in Österreich aus kontrollierten ÖKV-Hundezuchten stammen, zeigt, wie viele Hunde mit ungeklärter Herkunft unterwegs sind”, so Ita.

Klare EU-Standards stärken Rückverfolgbarkeit und bekämpfen unkontrollierte Hundevermehrung

Die heute beschlossene verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung von Tieren mittels Mikrochips stärkt die Rückverfolgbarkeit und ist ein wirksames Instrument im Kampf gegen illegalen Welpenhandel. Ebenso ist das klare Verbot von Fehlentwicklungen in der Hundezucht ein zentrales Signal für mehr Tierwohl. Sämtliche geplanten Maßnahmen gegen unkontrollierte Tiervermehrung werden als wichtiger Schritt gesehen. Einheitliche Mindeststandards in der EU tragen dazu bei, bestehende Schlupflöcher zu schließen und den Schutz von Tieren nachhaltig zu verbessern, so ÖKV-Präsident Ita.

„Seriöse Hundezucht geht Hand in Hand mit Verantwortung und Tierwohl. Gesundheit, Wesen und Leistungsfähigkeit stehen für verantwortungsvolle Hundezüchter im Mittelpunkt. Genau dafür steht der ÖKV“, so Ita weiter. Gleichzeitig betont der ÖKV-Präsident die Notwendigkeit einer praxisnahen Umsetzung: „Es braucht klare und umsetzbare Regelungen. Wer die kontrollierte und seriöse Hundezucht durch übermäßige Bürokratie schwächt, stärkt damit jene illegalen Hundevermehrer, gegen die sich die Maßnahmen eigentlich richten sollten.“ Der ÖKV wird sich als größter österreichischer Hundedachverband in die nationale Ausgestaltung der EU-Vorgaben einbringen.

Rückfragen & Kontakt

Österreichischer Kynologenverband (ÖKV)
Philipp Ita
Telefon: 06641887626
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KYV

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel