• 29.04.2026, 11:23:04
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10 Jahre Cochlear Österreich

Hörgesundheit als Schlüssel für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe

Leadership Team beim Cochlear-Event anlässlich des 10-jährigen
Jubiläums von Cochlear Österreich
Wien (OTS) - 

Hörverlust betrifft in Österreich rund 1,75 Millionen Menschen – etwa jede fünfte Person.[1] Dennoch wird die Bedeutung der Hörgesundheit für Lebensqualität, soziale Teilhabe und Gesellschaft häufig unterschätzt. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der österreichischen Niederlassung rückt Cochlear dieses Thema verstärkt in den Fokus und zieht Bilanz über eine Dekade Engagement für bessere Hörversorgung.

Hörverlust hat häufig weitreichende Folgen

Hörprobleme betreffen Menschen jeden Alters und führen häufig zu erheblichen Einschränkungen im Alltag und im sozialen Austausch. Betroffene fühlen sich oft isoliert[2] und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen.[3] Gleichzeitig kann unbehandelter Hörverlust auch andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen und gilt als größter beeinflussbarer Risikofaktor für Demenz.[4] Auch Kinder sind betroffen: Höreinschränkungen können bei ihnen nicht nur die Sprachentwicklung verzögern[5], sondern auch den späteren Bildungsweg stark beeinflussen.[6,7] Erwachsene mit Hörbeeinträchtigungen sind doppelt so häufig arbeitslos,[8] verdienen durchschnittlich weniger[9] und treten oft früher aus dem Berufsleben aus.[10] Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Personen mit Hörproblemen die richtige Unterstützung und Therapie erhalten.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung gewinnt das Thema zusätzlich an Bedeutung: Bereits heute leidet rund jede dritte Person über 65 Jahren an Hörverlust und dieser ist einer der häufigsten Gründe für Behinderungen im Alter.[11] Bis 2040 wird diese Altersgruppe in Österreich etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.[12]

Cochlea-Implantate als Schlüsseltechnologie

Moderne Hörlösungen ermöglichen heute vielen Betroffenen ein deutlich besseres Hörvermögen. Reichen klassische Hörgeräte nicht aus, können Cochlea-Implantate eine wirksame Lösung sein: Sie helfen Menschen mit mittlerem bis vollständigem Hörverlust, Klänge klarer wahrzunehmen sowie Sprache besser zu verstehen[13,14,15] und (wieder) aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Cochlea-Implantate sind heute eine etablierte und hochwirksame Therapie. Entscheidend ist eine frühzeitige Abklärung, denn je früher wir eingreifen, desto besser sind die langfristigen Ergebnisse“, erklärt Prof. Georg Sprinzl, Leiter der Klinischen Abteilung für Hals-Nasen-Ohren des Universitätsklinikums St. Pölten und erfahrener Cochlea-Implantat-Chirurg.

10 Jahre näher an den Patient:innen

Vor diesem Hintergrund zeigt sich auch die Bedeutung spezialisierter Anbieter wie Cochlear: Der weltweite Marktführer für implantierbare Hörlösungen[16] feiert heuer das 10-jährige Jubiläum von Cochlear Austria – und damit zehn Jahre verstärktes Engagement für Hörversorgung vor Ort.

Cochlear blickt auf über 40 Jahre Erfahrung zurück und ist bereits seit über 30 Jahren in Österreich präsent: Das erste Cochlea-Implantat wurde hierzulande 1992 eingesetzt. Mit der Gründung der österreichischen Niederlassung vor 10 Jahren konnte der Zugang zu implantierbaren Hörlösungen sowie zu Service- und Betreuungsangeboten deutlich verbessert werden. „Österreich ist für uns ein zentraler Standort in Europa. Mit unserem Team in Wien betreuen wir eine große Region und treiben gemeinsam mit unseren klinischen Partner:innen die Weiterentwicklung der Hörversorgung voran“, sagt Antonio Sportelli, General Manager von Cochlear Central Europe. Heute ermöglichen Hörimplantate der Firma Cochlear in Österreich wie auch in der von Wien aus betreuten, zentraleuropäischen Region einer großen Zahl von Menschen wieder eine aktive Teilnahme am sozialen Leben. Mit höchsten Qualitätsstandards, unübertroffener Implantat-Zuverlässigkeit[17], einem umfassenden Unterstützungsnetzwerk und kontinuierlicher Innovation zählt Cochlear weltweit zu den meistgewählten Anbietern implantierbarer Hörlösungen und wird auch in Österreich von Kliniken und Patient:innen besonders geschätzt.[16]

Früh versorgt, voll im Leben

Wie groß der Unterschied durch eine frühzeitige, moderne Hörversorgung sein kann, zeigt auch die Perspektive von Betroffenen: „Unsere Tochter wurde mit hochgradiger Schwerhörigkeit geboren und ist mit einem Jahr vollständig ertaubt. Wir haben uns aufgrund der Qualität und Zuverlässigkeit bewusst für Implantate von Cochlear entschieden. Mit den Implantaten kann Valentina deutlich und klar hören und damit nicht nur problemlos dem Schulunterricht folgen, sondern sich auch mit Freund:innen austauschen. Sie steht mitten im Leben“, berichtet die Mutter der 13-jährigen beidseitigen Cochlear-Implantat-Trägerin Valentina.

Innovation und Standortwirkung

Neben dem medizinischen Fortschritt leistet Cochlear auch einen bedeutenden Beitrag zur österreichischen Wirtschaft: Am Standort Wien beschäftigt das Unternehmen hochqualifizierte Mitarbeiter:innen aus 14 Nationen und betreut von hier aus eine vielfältige Region von der Schweiz bis zur Ukraine. Am Wiener Standort von Cochlear sind 59 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt, was den hohen Stellenwert von Chancengleichheit unterstreich.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner Hörlösungen bei Cochlear basiert auf weltweiten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie auf einem engen Austausch mit Gesundheitsfachpersonen und Kliniken rund um den Globus. Auch Österreich und die von Wien aus betreute zentraleuropäische Region leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag und liefern wichtige klinische und fachliche Impulse. Diese konsequente Innovationsorientierung spiegelt sich auch in neuen Technologien wie dem Nucleus® Nexa™ System wider, das als erstes smartes Cochlea-Implantat-System Weiterentwicklungen per Update ermöglicht.

Gemeinsam für bessere Hörversorgung

Doch technologischer Fortschritt allein reicht nicht, so Sportelli: „Noch immer erhält nur ein Bruchteil der Menschen, die von einem Cochlea-Implantat profitieren könnten, tatsächlich eines. Hier braucht es mehr Aufklärung, bessere Zugangswege und eine enge Zusammenarbeit im Gesundheitssystem.

Mit dem Jubiläum unterstreicht Cochlear sein langfristiges Engagement, Hörgesundheit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Versorgung in Österreich und Europa weiter zu verbessern.


Über Cochlear Limited

Schon immer hat sich Cochlear von Menschen inspirieren lassen, seitdem sich Professor Graeme Clark der Entwicklung des ersten Mehrkanal-Cochlea-Implantats gewidmet hat, weil er sah, wie sehr sein Vater mit dem Hörverlust zu kämpfen hatte. Seit 1981 hat Cochlear mit mehr als 750.000 Geräten in über 180 Ländern Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt zum Hören verholfen. Als weltweit führender Anbieter für implantierbare Hörlösungen verhilft Cochlear Menschen zu einem erfüllten und aktiven Leben und begrüßt sie in der global größten Gemeinschaft von Menschen mit Hörimplantaten.

Cochlear beschäftigt weltweit etwa 5.500 Mitarbeiter mit einer Leidenschaft für Fortschritt, die daran arbeiten, die Bedürfnisse von Menschen mit Hörverlust zu erfüllen. Das Unternehmen schafft kontinuierlich Innovationen, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und hat bereits mehr als 3 Milliarden AUD$ in Forschung und Entwicklung investiert, um die Grenzen der Technologie voll auszuschöpfen und mehr Menschen das Hören zu ermöglichen.

www.cochlear.com/at


[1] https://www.oesb-dachverband.at/schwerhoerigkeit/statistik/, zuletzt abgerufen am 26.03.2026

[2] Pronk M, Deeg DJ, Smits C, van Tilburg TG, Kuik DJ, Festen JM, et al. Prospective effects of hearing status on loneliness and depression in older persons: identification of subgroups. Int J Audiol. 2011;50(12):887–96.

[3] Kim SY, Kim HJ, Park EK, Joe J, Sim S, Choi HG. Severe hearing impairment and risk of depression: A national cohort study. PLOS ONE. 2017; 12(6), e0179973.

[4] Livingston G, Huntley J, Sommerlad A, Ames D, Ballard C, Bannerjee S, et al. Dementia prevention, intervention, and care. Lancet. 2020;396(10248):413–446.

[5] Santos Oliveira P, Macedo Penna L, Aguiar Lemos SM. Language development and hearing impairment: literature review. Revista CEFAC. 2015;17(6).

[6] Idstad M, Engdahl B. Childhood sensorineural hearing loss and educational attainment in adulthood: results from the HUNT study. Ear Hear. 2019;40(6):1359–67.

[7] Cejas I, Barker DH, Petruzzello E, Sarangoulis CM, Quittner AL. Costs of Severe to Profound Hearing Loss & Cost Savings of Cochlear Implants. The Laryngoscope. 2024 May 14.

[8] Järvelin MR, Mäki-Torkko E, Sorri MJ, Rantakallio PT. Effect of hearing impairment on educational outcomes and employment up to the age of 25 years in northern Finland. Br J Audiol. 1997;31(3):165–75.

[9] Cejas I, Barker DH, Petruzzello E, Sarangoulis CM, Quittner AL. Costs of Severe to Profound Hearing Loss & Cost Savings of Cochlear Implants. The Laryngoscope. 2024 May 14.

[10] Helvik A-S, Krokstad S, Tambs K. Hearing loss and risk of early retirement. The HUNT study. The Eur J Pub Health. 2013;23(4):617–22.

[11] WHO. Addressing the rising prevalence of hearing loss. 2018

[12]https://www.sozialministerium.gv.at/Themen/Gesundheit/Gesundheitssystem/Gesundheitsberichte/Gesundheitsbericht-%C3%A4lterer-Menschen-.html, zuletzt abgerufen am 30.03.2026

[13] Runge CL, Henion K, Tarima S, Beiter A, Zwolan TA. Clinical Outcomes of the CochlearTM Nucleus® 5 Cochlear Implant System and SmartSoundTM 2 Signal Processing. Journal of the American Academy of Audiology [Internet]. 2016 [abgerufen am 25. Okt. 2018];(6):425.

[14] Fitzpatrick EM, Leblanc S. Exploring the factors influencing discontinued hearing aid use in patients with unilateral cochlear implants. Trends in Amplification. 2010, 14; (4): 199–210.

[15] Rumeau C, Frere J, Montaut-Verient B, Lion A, Gauchard G, Parietti-Winkler C. Quality of life and audiologic performance through the ability to phone of cochlear implant users. Eur Arch Otorhinolaryngol. 2015, 272: 3685–3692.

[16] Cochlear Limited. Annual Report 2025. Abrufbar unter https://www.cochlear.com/intl/about/investor/annual-reports

[17] Cochlear Daten liegen vor. Cochlear Limited 2023. D2182827, Cochlear Nucleus Reliability Report (vereinfacht) Band 22. Dez. 2023.

Rückfragen & Kontakt

Kontakt für Journalisten-Rückfragen:

Celine König, MSc
Telefon: 06604428008
E-Mail: [email protected]

Rückfragehinweis Cochlear Austria GmbH:

Sabrina Fischer
Telefon: +436645188267
E-Mail: [email protected] m
www.cochlear.at

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