• 29.04.2026, 10:31:32
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Allianz für die Zukunft in Europa

IWS-Visionen anlässlich des Beitritts von Österreich zum Europarat vor 70 Jahren

Linz (OTS) - 

Die Weltordnung ist im Umbruch. Völkerrecht und verlässliche Bündnisse für Politik, Sicherheit, Wirtschaft sind in Auflösung. Neue Allianzen noch nicht erkennbar. Die Lage Europas ist prekär. Der Krieg in der Ukraine vernichtet Tag für Tag Leben, Sachwerte und Wohlstand und belastet alle Menschen in Europa.

„Der Wirtschaftsstandort Europa verliert gegenüber USA und China an Attraktivität und die Kluft zwischen Europa und Russland scheint unüberbrückbar. Innerhalb der EU und der Staaten Europas nehmen politische und soziale Spannungen zu, die sich aus Themen wie der illegalen Migration, der Energiekrise, überbordender Bürokratie, demografischer Entwicklung und gleichzeitiger Entscheidungsschwäche der EU-Institutionen ergeben“, betont IWS-Präsident Christoph Leitl.

Unsere Verantwortung – Oberösterreich und Europa

Die Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich (IWS) will sich mit dieser politischen Europa-Analyse nicht abfinden, weil Oberösterreich ...

  • als Export-Bundesland Nummer 1 mehr als andere Länder auf stabile wirtschaftliche Beziehungen und Kontakte in Europa und in der Welt angewiesen ist.

  • als Industriebundesland Nummer 1 wettbewerbsfähige Energiekosten und moderne, digitale Dienstleistungen braucht.

  • als Land mit Spitzenforschung & -entwicklung für die besten Talente und exzellente Wissenschaftler Europas und der Welt attraktiv sein muss.

  • Im Wettbewerb mit anderen Spitzenregionen Europas steht und Verantwortung für Wohlstand, soziale Sicherheit und Lebensqualität trägt.

Unsere Vision von einem Europa der Zukunft

Uns eint die Vorstellung von einem autonomen, einigen und starken EUROPA mit klar definierten Eigeninteressen, das vom Atlantik bis zum Pazifik reicht.

Uns eint die Selbstverpflichtung, auf dem Weg zu diesem Ziel, unterschiedliche politische und kulturelle Verhältnisse in den Staaten Europas wechselseitig zu respektieren, auf die Kraft einer friedlichen ökonomischen Integration zu setzen und lnteressenskonflikte nicht durch Gewalt, sondern durch Verhandlungen auszutragen.

Das Neue Europa soll weder von der Militär- und Technologiemacht der USA noch von der Rohstoffmacht Russlands oder von anderen Staaten oder Kontinenten abhängig sein.

Vorrang hat für uns ein emanzipiertes, autonomes, geeintes und starkes Europa über den gesamten Kontinent und eine gute Partnerschaft für alle anderen Teile dieser Welt.

Was wir für Europa tun wollen

  • Alle Kräfte stärken, die entscheidungsfreudige EU-Institutionen und EU-Gremien haben wollen – Beitrag zur Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips.

  • Messbarer Abbau überbordender EU-Bürokratie – auch bei der Umsetzung von EU-Richtlinien in Österreich (Gold-Plating).

  • Konsequente Förderung von innovativen, europaweiten Bildungsprogrammen wie zB. Duale Akademie, RISC-European College und Austauschprogrammen von Jugendlichen und Wissenschaftlern.

  • Stärkung regionaler Kooperationen im Bereich der Wirtschaft, Energie, Kultur und Tourismus, zusammen mit den Besten in Europa, um selbst in OÖ besser zu werden.

  • Aktive und für den Standort OÖ wirkungsvolle Europapolitik im Ausschuss der Regionen (AdR) und im Europäischen Parlament.

  • Wir wollen – nach dem Vermächtnis von Josef Ratzenböck und Maximilian Aichern – für die Versöhnung und Verständigung der Nationen in Europa eintreten und ihre Werte in die Gestaltung der Zukunft Europas einbringen.

Alle verantwortungsbewussten Menschen sind eingeladen, sich der „Allianz für die Zukunft in Europa“ anzuschließen – via www.iwsooe.at

Rückfragen & Kontakt

Initiative Wirtschaftsstandort OÖ
Prof. Gottfried Kneifel
Telefon: 0664-4432858
Website: https://www.iwsooe.at

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