• 29.04.2026, 09:00:09
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Safe2Eat: EU-weite Initiative stärkt Lebensmittelsicherheit im Alltag

Trotz hoher Standards entstehen viele lebensmittelbedingte Erkrankungen im Haushalt. Genau dort setzt die Kampagne Safe2Eat der Europäischen Lebensmittelbehörde sowie der AGES an.

WIEN (OTS) - 

Klare gesetzliche Vorgaben und umfassende Kontrollen gewährleisten in Österreich eine hohe Lebensmittelsicherheit entlang der gesamten Lebensmittelkette. Von der Produktion bis zum Handel sorgen klare gesetzliche Vorgaben und engmaschige Kontrollen dafür, dass Lebensmittel sicher sind. Gerade deshalb rückt ein anderer Bereich zunehmend in den Fokus der Prävention: der richtige Umgang mit Lebensmitteln im privaten Haushalt. Fehler bei Lagerung, Hygiene oder Zubereitung sind eine häufige Ursache lebensmittelbedingter Infektionen. Ebenso spielen Kenntnisse über Lebensmittelkennzeichnungen sowie das Wissen über die eigenen Ernährungsbedürfnisse eine wichtige Rolle für die Sicherheit im Alltag.

Aufklärung als zentrales Ziel

Die Kampagne Safe2Eat setzt genau hier an. Ziel ist es, wissenschaftlich fundiertes Wissen so aufzubereiten, dass es Menschen in typischen Alltagssituationen konkret unterstützt. So gibt es beispielsweise Tipps für die Sauberkeit in der Küche, die konsequente Trennung von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln oder auch für den sicheren Umgang mit Haltbarkeitsangaben. In Österreich wird die Kampagne von der AGES umgesetzt und durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Die Bedeutung dieser präventiven Aufklärungsarbeit wird auch gesundheitspolitisch unterstützt: „Gerade im eigenen Haushalt tragen wir Verantwortung füreinander. Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich vulnerable Personen sind besonders auf einen sicheren Umgang mit Lebensmitteln angewiesen. Die Safe2Eat-Kampagne gibt praktische Orientierung, wie jede und jeder im Alltag die eigene Gesundheit und die der Familie schützen kann“, betont Gesundheitsministerin Korinna Schumann.

Häufige Risiken gezielt adressieren

Welche Risiken im Alltag besonders relevant sind, zeigen die häufigsten Erreger lebensmittelbedingter Erkrankungen. Dazu zählen vor allem bakterielle Krankheitserreger wie Campylobacter und Salmonellen. Sie gelangen häufig bei der Zubereitung von rohem Geflügel oder Eiern sowie durch mangelnde Küchenhygiene in den Haushalt. Genau an diesen Alltagssituationen setzt die Kampagne an und zeigt auf, wie bereits einfache Maßnahmen, etwa konsequente Hygiene und die klare Trennung unterschiedlicher Lebensmittel, einen wirksamen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten können.

AGES-Geschäftsführer Johannes Pleiner-Duxneuner betont: „Die meisten lebensmittelbedingten Erkrankungen ereignen sich tatsächlich meist im eigenen Haushalt. Unser Auftrag ist es, mit klaren und verständlichen Tipps für mehr Lebensmittelsicherheit auch im Alltag der Menschen zu sorgen“.

Gemeinsame Initiative auf EU-Ebene

Safe2Eat ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und nationaler Partnerorganisationen in ganz Europa. Weitere Informationen zur Kampagne sowie Materialien zur Beteiligung finden Sie hier.

Rückfragen & Kontakt

Safe2Eat Austria
Ing. Christoph Sammer, MBA, BA
Telefon: +436642330908
E-Mail: [email protected]

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