- 28.04.2026, 11:07:32
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Herk erfreut über Lohnnebenkostensenkung: „Arbeit günstiger machen ist Gebot der Stunde“
Die WKO Steiermark wertet die ab 2028 geplante Senkung der Lohnnebenkosten um 1 Prozentpunkt als wichtigen Erfolg. Ein Schritt in die richtige Richtung, dem man selbst mit gutem Beispiel vorangegangen sei, betont Präsident Josef Herk: „Wir haben als Wirtschaftskammern klar vorgezeigt, wie ernst wir es mit der Entlastung meinen. Nun zieht die Bundesregierung nach und setzt ein wichtiges Entlastungssignal für den Standort.
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Österreich liegt bei den Lohnnebenkosten seit langem im internationalen Spitzenfeld. Die nun von der Bundesregierung angekündigte Senkung um 1 Prozentpunkt ab 2028 kann laut Studien österreichweit 10.000 bis 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze ermöglichen. „Für unsere Betriebe ist das ein spürbarer Entlastungsschritt, der angesichts des herausfordernden Umfelds enorm wichtig ist
“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk. „Jeder Prozentpunkt weniger entlastet unsere Betriebe, schafft Spielraum für Investitionen und sichert Arbeitsplätze in allen Regionen der Steiermark. Die Politik hat verstanden: Wer den Standort stärken will, muss Arbeit günstiger machen.
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Aus diesem Grund haben die Wirtschaftskammern mit den angekündigten Sparmaßnahmen innerhalb der eigenen Organisation den Druck erhöht: Bis 2030 will man die Mitgliedsbetriebe mit 100 Millionen Euro entlasten. Dieses Volumen soll überwiegend über eine Senkung der Kammerumlage 2 (KU2) erreicht werden. Ausgehend vom aktuellen KU2-Volumen von rund 438 Millionen Euro entspricht dies einer strukturellen Entlastung von mehr als 20 Prozent – und damit ebenfalls einer spürbaren Reduktion der Lohnnebenkosten.
„Wir haben als Wirtschaftskammer klar vorgezeigt, wie ernst wir es mit der Entlastung meinen
“, unterstreicht Herk. „Wenn wir bis 2030 ein Einsparungsvolumen von 100 Millionen Euro für die Unternehmen aufstellen, dann ist das ein starkes Signal – auch an die Politik. Der jetzt gesetzte Schritt bei den Lohnnebenkosten zeigt: Unser Ruf nach Entlastung wurde gehört. Die Richtung stimmt, aber beim Tempo ist noch Luft nach oben.
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Kritisch bewertet die WKO Steiermark darüber hinaus die Verlängerung der Bankenabgabe. „Hier braucht es jedenfalls einen klaren und verbindlichen Pfad für eine schrittweise Reduktion, um Planungssicherheit zu gewährleisten
“, so Herk. Auch die geplante progressive Gestaltung der Körperschaftsteuer (KÖSt) sieht er differenziert. „Ein Modell, bei dem mit steigenden Gewinnen auch die Steuerbelastung steigt, setzt falsche Anreize. Gerade erfolgreiche Unternehmen dürfen nicht zusätzlich belastet werden
“, warnt Herk.
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