- 28.04.2026, 11:00:33
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Wichtige Entlastung erreicht: Agrardiesel wird wieder eingeführt
Strasser: „Trotz Sparkurses ist es gelungen, eine wichtige Entlastung für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern.“
Mit der Absicherung des Agrardiesels für die Jahre 2027 und 2028 wird eine zentrale Forderung des Österreichischen Bauernbundes umgesetzt. Dafür stehen insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, jeweils 50 Millionen Euro pro Jahr. Gleichzeitig konnten neue Belastungen für bäuerliche Familienbetriebe verhindert werden. Weder Vermögens- und Erbschaftssteuern noch eine Erhöhung der Grundsteuer sind Teil der Budgeteinigung.
„Trotz Sparkurses und angespannter Budgetlage ist es gelungen, wichtige Entlastungen für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern und zusätzliche Belastungen zu verhindern. Der Agrardiesel ist ein wichtiges Signal für unsere Bauernfamilien und für die heimische Lebensmittelproduktion. Unser Dank gilt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, der sich in den Verhandlungen mit großem Einsatz für diese Entlastung starkgemacht hat. Dass es keine Vermögens- und Erbschaftssteuern und keine Erhöhung der Grundsteuer gibt, ist ein weiterer wichtiger Erfolg für die heimische Landwirtschaft“, betont Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser.
Entlastung kommt direkt bei den Betrieben an
Der Bauernbund hatte zuletzt wiederholt auf die steigenden Energie-, Betriebs- und Treibstoffkosten hingewiesen und eine gezielte Entlastung beim Agrardiesel gefordert. Mit der nun angekündigten Wiedereinführung wird diese Forderung umgesetzt.
„Entscheidend ist, dass die Unterstützung direkt bei den bäuerlichen Betrieben ankommt. Dort entstehen die Kosten, dort wird gearbeitet und dort werden unsere Lebensmittel produziert. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist diese Entlastung ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit“, so Strasser.
Faire Rahmenbedingungen für heimische Lebensmittelproduktion
Für den Bauernbund zeigt die Budgeteinigung, dass die Anliegen der Landwirtschaft auch in schwierigen Zeiten Gewicht haben.
„Wir wissen, dass gespart werden muss. Umso wichtiger ist, dass dort abgesichert wird, wo es um Versorgungssicherheit, Produktion und faire Rahmenbedingungen geht. Der Agrardiesel ist dafür ein wichtiger Schritt“, so Strasser abschließend.
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