• 22.04.2026, 14:30:33
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Wiener Zielsteuerung: Zentrum für sexuelle Gesundheit Magnus* und Digitalisierung von Gesundheitsangeboten

Wien (OTS) - 

Das Zentrum für sexuelle Gesundheit Magnus* wird in Kürze seinen Betrieb aufnehmen. Parallel werden die Gesundheitsberatung Wien 1450 weiter ausgebaut und die Pilotphase einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie verlängert, um Versorgungslücken zu schließen und digitale Versorgungskomponenten nachhaltig zu integrieren. Diese und weitere Beschlüsse wurden heute im Rahmen der 51. Sitzung der Wiener Zielsteuerungskommission zwischen Land Wien und Sozialversicherungsträgern gefasst.

Neues Zentrum für sexuelle Gesundheit

In Kürze eröffnet das Zentrum für sexuelle Gesundheit Magnus*. Es soll als zentrale Anlaufstelle am Standort der Aidshilfe Wien für Prävention, Testung, Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen fungieren. Das Zentrum soll zudem die HIV-Ambulanzen entlasten. Die gemeinsame Finanzierung des Vorhabens bis Ende 2028 wurde zwischen Land Wien und Sozialversicherungsträgern in der heutigen Sitzung der Wiener Zielsteuerungskommission beschlossen.

Gesundheitsberatung Wien 1450: Ausbau und Rebranding

Die Gesundheitsberatung Wien 1450 ist die rund um die Uhr erreichbare zentrale Anlaufstelle für medizinische Fragen für die Wiener Bevölkerung und wird stetig weiterentwickelt. 2025 verzeichnete die Hotline ein deutliches Plus von 42 % an Anrufen gegenüber dem Vorjahr. Auch Videokonsultationen wurden vermehrt in Anspruch genommen. Weitere Services wie Geburtsinfo Wien, oncare.wien, Terminbuchungen für Ambulanzen und der Impfservice erfreuen sich hoher Nachfrage. Als nächste Schritte sind die Einbindung des Ärztefunkdienstes 141 sowie ein Rebranding im Rahmen einer Marketingkampagne geplant, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen.

DiGA in Kinder- und Jugendpsychiatrie: Pilotphase II verlängert

Im Bereich Digitalisierung wurde die Pilotphase II des Projekts „Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ bis Ende 2027 verlängert. Ziel ist die partizipative Entwicklung und Implementierung einer DiGA, die therapeutische Abläufe sinnvoll ergänzt. Erste Evaluationen zeigen positive Effekte auf die Selbstreflexion der Patient*innen, eine verbesserte Strukturierung der Zeit zwischen Therapieeinheiten und Unterstützung im Aufbau von therapeutischen Beziehungen. Die Verlängerung soll belastbare Erkenntnisse zu Akzeptanz und Mehrwert der DiGA in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung liefern, die als Grundlage für künftige Entscheidungen zur Integration digitaler Gesundheitsanwendungen in die Versorgung dienen.

Rückfragen & Kontakt

Öffentlichkeitsarbeiterin Magistratsabteilung 24
Hannah Smole, BA MA
Telefon: +43 1 4000 84216
E-Mail: [email protected]

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