- 22.04.2026, 13:03:33
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350 Mio. Euro für Kärnten: Investitionen stärken Straßen & Bahn
Hanke/Fellner/Gruber/Schuschnig/Hufnagl/Matthä: Ausbau zentraler Verkehrsachsen stärken Sicherheit, Erreichbarkeit und den Wirtschaftsstandort Kärnten

Mit einem klaren Bekenntnis zu moderner, sicherer und nachhaltiger Mobilität präsentierten heute Mobilitätsminister Peter Hanke, Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landesrat Sebastian Schuschnig sowie ASFINAG Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl und ÖBB-CEO Andreas Matthä zentrale Infrastrukturinvestitionen für Kärnten.
Im Fokus stehen relevante Projekte bei Straße und Schiene. Im Jahr 2026 investieren ÖBB und ASFINAG gemeinsam rund 350 Millionen Euro in Kärnten. Diese Mittel fließen in den Ausbau und die Modernisierung zentraler Verkehrsachsen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, Beschäftigung und Lebensqualität. Die präsentierten Projekte zeigen einen klaren strategischen Ansatz: Investitionen in Straße und Schiene werden gezielt kombiniert, um ein ausgewogenes und leistungsfähiges Verkehrssystem zu schaffen.
Bundesminister Peter Hanke betonte: „Mit 350 Millionen Euro Investitionen im Jahr 2026 stärken wir gezielt Mobilität, Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung in Kärnten. Unser Ziel ist dabei ein intelligenter Mobilitätsmix: starke Bahnverbindungen, sichere Straßen und eine effiziente Nutzung bestehender Infrastruktur. Gemeinsam mit dem Land Kärnten setzen wir konkrete Maßnahmen für die Menschen um.“
Landeshauptmann Daniel Fellner unterstrich die Bedeutung dieser Investitionen für das Bundesland: „Diese Investitionen sind ein starkes Signal für Kärnten und seine Zukunft. Als südlichstes Bundesland und wichtiger Knotenpunkt im Alpen-Adria-Raum sind wir in besonderem Maß auf leistungsfähige Verkehrsverbindungen angewiesen. Der gezielte Ausbau von Straße und Schiene greift dabei sinnvoll ineinander und schafft ein ausgewogenes Verkehrssystem, das sowohl die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt als auch den Alltag der Menschen spürbar erleichtert. Damit stärken wir die regionale Wertschöpfung, sichern Arbeitsplätze und erhöhen nachhaltig die Lebensqualität. Kärnten festigt so seine zentrale Rolle als moderner und attraktiver Standort im Herzen Europas.“
157 Mio. Euro fließen 2026 in die Schiene als Rückgrat nachhaltiger Mobilität in Kärnten
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Bahn. Seit 2016 wurden rund 3 Milliarden Euro in die Bahninfrastruktur Kärntens investiert. Allein im Jahr 2026 fließen weitere 157 Millionen Euro. Im Fokus stehen Maßnahmen zur Attraktivierung von Bahnhöfen, die Erhöhung der Sicherheit durch die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen sowie die Planungen zum Ausbau des Logistikstandortes.
Landesrat Sebastian Schuschnig hob insbesondere den Ausbau von Bahnhöfen wie Rothenthurn und Kappel am Krappfeld zu regionalen Mobilitätsschreiben und Investitionen in Park & Ride- bzw. Bike & Ride-Anlagen hervor. „Es geht nicht nur darum Hochleistungsstrecken auszubauen, sondern es für möglichst viele Kärntner attraktiv und leicht zu machen, die Bahn zu nutzen“, so der Verkehrslandesrat. Wesentlich für Kärnten als Logistikstandort seien auch die mit den ÖBB vereinbarten Investitionen in das LCA-Fürnitz. „Gemeinsames Ziel war uns ist es, den ÖBB-Terminal Villach-Fürnitz zu einem hochwertigen Standort für den Schienengüterverkehr im Alpe-Adria Raum weiterzuentwickeln und zu positionieren.“
ÖBB-CEO Andreas Matthä ergänzte: „Im Jahr eins nach Inbetriebnahme der Koralmbahn setzen wir weitere Schritte, um die Bahn in Kärnten noch attraktiver für unsere Fahrgäste und für die Wirtschaft zu machen. Durch zielgerichtete Investitionen in moderne Bahnhöfe, mehr Sicherheit und leistungsfähige Logistik wirken die Impulse direkt dort, wo sie sollen - bei den Menschen. So werden die Lebensqualität und der Wirtschaftsstandort nachhaltig gestärkt.“
Straßennetz als leistungsfähige Lebensader – ASFINAG investiert 193 Mio. Euro im Jahr 2026
Auch im hochrangigen Straßennetz wird massiv investiert. Die ASFINAG investiert 2026 rund 193 Millionen Euro, bis 2027 insgesamt rund 440 Millionen Euro in Kärnten. Ein zentrales Projekt ist der Vollausbau des Karawankentunnel, der die Verkehrssicherheit erhöht, Staus reduziert und die internationale Anbindung verbessert.
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber erklärte: „Ich bin überzeugt davon, dass eine moderne Infrastruktur eine wichtige Basis für eine Standortentwicklung ist. Straßen sind Lebensadern und wir werden sie brauchen, egal mit welcher Antriebsform wir unterwegs sind.“ Kärnten sei ein Exportland, liege am Schnittpunkt mehrerer Verkehrsachsen und es sei ein Land der Pendler. „Deshalb ist die Bereitschaft von Bund und ASFINAG, hier weiter zu investieren, ein wichtiges Signal an die Kärntnerinnen und Kärntner, aber auch an den Wirtschaftsstandort“ so Gruber.
ASFINAG-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl betonte: „Unsere Investitionen in der Höhe von 1,3 Mrd. Euro bis 2031 haben einen vielfachen Mehrwert: Sie bringen mehr Sicherheit für alle Autofahrerinnen und Autofahrer, sie machen Kärntens Infrastruktur zukunftsfit und sie sichern und schaffen Arbeitsplätze, weil diese Investitionen für regionale Unternehmen Aufträge bedeuten.“
Besondere Herausforderungen bestehen auf der Tauern Autobahn A10, wo umfangreiche Sanierungsarbeiten – etwa beim Katschberg- und Tauerntunnel – notwendig sind. Insgesamt sind in den kommenden Jahren Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro geplant, die auch starke wirtschaftliche Impulse in der Region setzen.
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Pressesprecher Steiermark, Kärnten
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E-Mail: [email protected]
Rückfragehinweis ÖBB
Rosanna Zernatto-Peschel
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation/Newsroom
Pressesprecherin Kärnten und Steiermark
Telefon: +43 664 967 5105
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Rückfragen & Kontakt
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