- 22.04.2026, 12:55:32
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„Bewusst gesund“: Was kann interventionelle Radiologie?
Am 25. April um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 25. April 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Dialyse neu: Schonender Gefäßzugang ohne Operation
Menschen mit einer chronischen Niereninsuffizienz brauchen regelmäßig eine Blutwäsche bzw. Dialyse: Eine lebensnotwendige Maßnahme, um Giftstoffe, Abbauprodukte und überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen. Mehrmals pro Woche sind die Betroffenen dabei auf einen zuverlässigen Gefäßzugang angewiesen. Die meisten haben diesen in Form eines operativ angelegten Dialyse-Shunts, also einer chirurgisch genähten Verbindung zwischen Vene und Arterie. Doch für einen Teil der Patientinnen und Patienten gibt es inzwischen eine schonendere Methode: Die sogenannte endovaskuläre arteriovenöse Fistel – auch „nicht chirurgischer Shunt“ genannt. Das neue Verfahren ist minimal-invasiv und wird nicht von Chirurginnen und Chirurgen, sondern von spezialisierten, „interventionellen“ Radiologinnen und Radiologen durchgeführt. „Bewusst gesund“ war bei einem derartigen Eingriff dabei, der das Leben der Betroffenen in vieler Hinsicht erleichtert. Gestaltung: Stefanie Zupan
Studiogespräch: Was kann interventionelle Radiologie?
Unter „interventioneller“ Radiologie versteht man minimalinvasive, wenig belastende Eingriffe, die durchwegs in örtlicher Betäubung durchgeführt werden und allein mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Durchleuchtung, Ultraschall oder auch Computertomografie möglich sind. Im Vergleich zu klassischen Operationen sind diese Eingriffe schonender und ermöglichen den Betroffenen eine schnellere Erholung. Das Einsatzspektrum ist breit und reicht von Gefäßerkrankungen bis hin zur Krebsbehandlung. Was in diesem Fachgebiet mittlerweile alles möglich ist, erklärt Dr. Christian Neumann, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie.
„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „Luft im Bauch“
Viele Menschen kennen das unangenehme Gefühl, wenn sich nach dem Essen Luft im Bauch sammelt: Es drückt, spannt, häufiges Aufstoßen oder Blähungen werden zur Belastung. Dabei ist Gas im Verdauungstrakt grundsätzlich etwas ganz Normales. Problematisch wird es jedoch, wenn sich zu viel davon bildet oder der Abtransport nicht richtig funktioniert. Welche Ursachen neben hastigem Essen und dem Schlucken von Luft hinter diesen Beschwerden stecken können, welche gasbildenden Lebensmittel – wie z. B. Zwiebel und Knoblauch – die Beschwerden noch verstärken und was dagegen hilft, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Muskeltechnik: Fitness- und Krafttraining gegen Schmerzen
Sport ist in vielen Fällen die beste medizinische Intervention – das zeigen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Jeder Spaziergang ist sozusagen ein Medikament ohne unerwünschte Nebenwirkungen – schon mit 30 Minuten täglich erreicht man zwei Drittel der möglichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Demenzvorbeugung – all das bewirkt regelmäßiges Gehen. Für manche Beschwerden braucht es aber mehr: Krafttraining wirkt Schmerzen am Bewegungsapparat wie etwa Rückenschmerzen entgegen. Das geht zu Hause mit dem eigenen Körpergewicht oder im Fitnessstudio mit den entsprechenden Geräten. „Bewusst gesund“ hat ein fast 90-jähriges Ehepaar dorthin begleitet. Gestaltung: Christian Kugler
Powerfrucht: Warum die Banane auch mit Schale gesund ist
Die Banane zählt zu den beliebtesten Früchten weltweit. Sie ist leicht verdaulich und entpuppt sich als wahres Kraftpaket für die Gesundheit. Neben Mineralstoffen und Vitaminen enthält das Obst viele Ballaststoffe, die für ein gesundes Darm-Mikrobiom essenziell sind. Zudem enthält die Banane Botenstoffe, die das Glückshormon Serotonin ausschütten. Etwa 120 Bananen werden pro Kopf und Jahr in Österreich konsumiert. Das ist aus ökologischer Sicht nicht unproblematisch, denn das Obst ist nicht heimisch. Zudem landen schätzungsweise 30 Prozent der nach Österreich verschifften Bananen im Müll. Dabei liefert die Frucht auch im überreifen Zustand Energie und Nährstoffe. Bei Bio-Bananen ist auch die Schale mit essbar! Eine Ernährungsexpertin zeigt, was man aus Bananen inklusive Schale machen kann. Gestaltung: Veronika Brix
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