- 22.04.2026, 09:01:01
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RE/MAX-ImmoSpiegel: Einfamilienhauskäufe weiter spürbar im Aufschwung, Preise moderat im Plus!

Verbücherungen 2025 wie 2024 um fast ein Fünftel mehr!
- Die Einfamilienhaus-Stückzahlen stiegen absolut betrachtet 2025 stärker als 2024, nämlich auf 11.551 Einheiten, um +7,0 % über dem Zehnjahresschnitt.
- Alle Bundesländer melden Mengensteigerungen: Zwischen +1,9 % in Vorarlberg und +31,7 % in Wien. Die großen Drei kommen auf +15,9 % (OÖ), +17,5 % (Stmk.) und +19,0 % (NÖ).
- Die Einfamilienhauspreise sind in sieben Bundesländern gestiegen, im Österreich-Mittel ergibt das 340.223 Euro und +2,0 %.
- Regionalpreisentwicklung sehr unterschiedlich: von -8,8 % (Tirol) bis +6,9 % (Steiermark). Der Mengenleader Niederösterreich kommt auf +1,1 %.
- Zweizonenpreis bleibt: Entweder über 626.100 Euro im Westen plus Wien oder unter 349.069 Euro in Oberösterreich und ost- und südwärts.
- Durchschnittshauspreise von über einer Million Euro in Wien-Döbling und Kitzbühel.
Den Gesamttext der Original-Presseaussendung mit Detailzahlen auf Landes- und Bezirksbasis samt Fotos, Tabellen und Grafiken finden Sie unter: www.remax.at/de/presse/presseaussendungen, honorarfreie Pressefotos unter: www.remax.at/presse/downloads-und-bilder
Quellenangabe: REMAX-ImmoSpiegel Gesamtjahr 2025 auf Basis der Kaufpreissammlung von IMMOunited aus dem amtlichen Grundbuch (Vollerhebung aller Verbücherungen, keine Stichprobe).
Der Einfamilienhausmarkt hat den Turnaround 2023 geschafft und 2024 und 2025 wieder zur vollen Blüte zurückgefunden. 2025 mit einem weiteren Zuwachs von +1.739 Einheiten (+17,7 %). 11.551 neu verbücherte Einfamilienhäuser sind um +7,0 % mehr als der Zehnjahresschnitt. Alle Bundesländer haben ihre Verbücherungs-zahlen erhöht, am stärksten Niederösterreich (+602) und prozentuell Wien mit +31,7 %. „Die Entwicklung am Einfamilienhausmarkt ist insgesamt sehr erfreulich. Die Mengendynamik im Jahr 2025 hat unsere Erwartungen sogar übertroffen, und auch unsere RREFIX-Preisprognose aus dem Jahr 2024 für 2025 von +1,7 % hat sich mit einem tatsächlichen Anstieg von +2,0 % erneut als äußerst treffsicher erwiesen“
, freut sich Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria. „Spannend wird die weitere Entwicklung bzw. der Blick nach vorne. Aufgrund der Ausgangslage, dass die aktuellen Verbücherungszahlen bereits spürbar über dem Zehnjahresmittel liegen, sind große Mengensprünge nach oben eher unwahrscheinlich. Zusätzlich beobachten wir aufgrund der globalen Entwicklungen – insbesondere dem Nahostkonflikt – einen zunehmenden Druck auf die Energiepreise. Dies wirkt inflationstreibend, verteuert Finanzierungen und führt zu spürbar steigenden Baukosten. Daher gehen wir davon aus, dass Bestandsimmobilien tendenziell profitieren werden, während sich die Bedingungen für Neubauprojekte leider weiter verschärfen werden“
, erläutert Reikersdorfer.
Alle Bundesländer im Plus: Aufwärts entwickelten sich alle Bundesländermengen: Während in Niederösterreich um +602 mehr Einfamilienhäuser verbüchert wurden (+19,0 %) waren es aber in Vorarlberg nur +6 (+1,9 %). Dazwischen liegen die Steiermark mit +325 (+17,5 %), Oberösterreich mit +267 (+15,9 %) und Kärnten mit +206 Käufen (+24,3 %). 2025 sorgten die „großen-Vier“ für 77,5 % des österreichischen Gesamtmarkts und 80,5 % des Wachstums. Beim Wachstum folgen dann noch Wien mit +99 Verbücherungen (+31,7 %), Salzburg mit +96 (+24,2 %), Tirol mit +72 (+15,4 %) und das Burgenland mit +66 (+8,5 %).
Fünf Bundesländer über dem Zehnjahresschnitt: Ein wichtiger Zukunftsindikator ist der Vergleich mit dem Zehnjahresschnitt. Jene Bundesländer, die schon weit darüber sind, werden wahrscheinlich nicht mehr so stark wachsen werden wie jene, die darunter liegen. Jeweils mit einem Ausreißer liegen die „günstigen“ Bundesländer bei den Mengen über dem Zehnjahresschnitt und die „teuren“ darunter. „Der Grund liegt oftmals in der mühsamen Finanzierbarkeit und auch schon einfach in der Bereitschaft, eine derartig anspruchsvolle Investition in derart volatilen Zeiten überhaupt anzudenken“
, meint Mag. Anton Nenning, Head of Research & Communication, REMAX Austria.
Im Vergleich zum Verbücherungszehnjahresdurchschnitt liegt Niederösterreich um +19,5 % darüber, das Burgenland um +16,4 %. Wien mit +8,0 % ist die Ausnahme unter den teuren Bundesländern, gefolgt von der Steiermark mit +5,9 % und Oberösterreich, mit +0,1 %. Salzburg hat der These folgend noch -0,6 % Spielraum nach oben, Kärnten als zweite Regelausnahme noch +0,8 %. Erheblich mehr „Luft nach oben“ haben Tirol (-8,0 %) und Vorarlberg mit +19,3 %.
Inflation macht Häuser eigentlich billiger: Im Jahr 2022 kostete ein Einfamilienhaus im Österreichmittel 352.485 Euro. Drei Jahre und +11,8 % Inflation (lt. VPI) später, sind es 340.223 Euro. Die Inflation hätte den Preis aber auf 394.079 Euro treiben müssen. Inflationsbereinigt sind Einfamilienhäuser also um -53.856 Euro billiger geworden. „Die geringere finanzielle Gesamtbelastung und die vergleichsweise günstige Preisentwicklung sind wohl die wesentlichen Treiber für die außerordentlichen Zuwachsraten bei Einfamilienhäusern“;
mutmaßt Bernhard Reikersdorfer.
Ein Haus im Westen oder zwei im Osten: Der Österreich-Durchschnittspreis von 340.223 Euro trifft noch am ehesten in Oberösterreich (349.069 Euro) zu, am wenigsten im Burgenland (209.795 Euro) und in Wien (776.364 Euro). Die Preisspreizung ging vom 3,2-Fachen (2009) über das 4,8-Fache (2021) auf das 3,7-Fache (2025).
Dynamik der Schnäppchen: Ein Viertel aller Einfamilienhäuser wurde 2025 in Österreich unter 185.000 Euro verkauft (+2,8 %). Die regionale Spreizung der ersten Quartilsgrenze reicht von 120.000 Euro im Burgenland bis 465.000 Euro in Wien.
Top-Qualität und Luxus: Der Mindestpreis für das obere Preisviertel kostet zwischen: 290.000 Euro im Burgenland und 950.000 Euro in Wien. Der Österreichschnitt für die Top-25-% stieg um +3,3 % auf 470.000 Euro.
Gesamtverkaufswert so hoch wie noch nie: Der Gesamttransaktionswert 2025 stellt einen neuen Höhepunkt in der Einfamilienhausmarkthistorie dar. 4,57 Mrd. Euro sind um +17,8 % mehr als 2024 und +11,1 % mehr als 2021, dem bisherigen Spitzenjahr. Zum Österreich-Zuwachs von +691 Mio. Euro steuert Niederösterreich +200 Mio. Euro bei. Zusätzliche +133 Mio. Euro kommen aus der Steiermark, +122 Mio. Euro mehr aus Oberösterreich und +116 Mio. Euro aus Wien. Zweistelliges Millionenwachstum liefern Kärnten (+77 Mio. Euro), Salzburg (+53 Mio. Euro) und das Burgenland mit +23 Mio. Euro. Dämpfend wirken die Entwicklungen in Vorarlberg (-21 Mio. Euro) und Tirol (-10 Mio. Euro).
Datensicherheit zählt für den Marktführer: Der REMAX-ImmoSpiegel und weitere Analysen, die REMAX Austria, Österreichs klare Nummer 1 in der Immobilienvermittlung, veröffentlicht, basieren auf dem amtlichen Grundbuch in Form einer Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die 2025 verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden. „Wir verwenden bei unseren Marktanalysen und Marktwerteinschätzungen ausschließlich Gesamtauswertungen und nicht irgendwelche Stichproben und nur Preise tatsächlicher Verkäufe und nicht Verkäufer-Wunschpreise im Internet, von Objekten, von denen niemand weiß, ob sie überhaupt und, wenn ja, zu welchem Preis sie tatsächlich gekauft wurden“
, versichert Mag. Anton Nenning, REMAX Austria Head of Research.
„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäude-informationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“
, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited GmbH.
Den Gesamttext der Original-Presseaussendung mit Detailzahlen auf Landes- und Bezirksbasis samt Fotos, Tabellen und Grafiken finden Sie unter: www.remax.at/de/presse/presseaussendungen, honorarfreie Pressefotos unter: www.remax.at/presse/downloads-und-bilder
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