• 20.04.2026, 10:36:03
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Grüne Wien/Pühringer, Aslan ad ZARA-Aus: Klare Haltung gegen Rassismus statt Kürzungen bei Antirassismusarbeit

Wien (OTS) - 

„Gerade in einer Zeit, in der rassistische Übergriffe und Hass im Netz zunehmen, ist es politisch verantwortungslos, jene Stellen im Stich zu lassen, die Betroffene schützen, beraten und begleiten. Wer Antirassismusarbeit abbaut, stärkt jene, die Hass und Hetze verbreiten. ZARA ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern demokratische Grundversorgung”, so Judith Pühringer, Parteivorsitzende Grüne Wien, zur drohenden Schließung der Opferschutzstelle ZARA.
Nachdem die ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition im Bund die Förderung gestrichen hat, muss ZARA seine Arbeit bereits massiv einschränken. Neue Fälle können nicht mehr aufgenommen werden, bis Ende Juni droht ohne kurzfristige Finanzierung das endgültige Aus. ZARA übernimmt seit Jahren eine zentrale Rolle in der psychosozialen Prozessbegleitung von Betroffenen von Hass im Netz, Rassismus und Diskriminierung. „Es ist ein vollkommen falsches politisches Signal, wenn gerade jene Organisationen um ihre Existenz kämpfen müssen, die tagtäglich demokratischen Zusammenhalt und Chancengerechtigkeit sichern. Wer Chancengerechtigkeit ernst meint, muss genau hier investieren, statt zu kürzen. Dass Organisationen wie ZARA um ihre Existenz bangen müssen, während Hass in unserer Gesellschaft wächst, ist eine politische Bankrotterklärung”, sagt Berivan Aslan, Grüne Integrations- und Menschenrechtssprecherin.

Frage der demokratischen Verantwortung

Die Grünen Wien warnen seit Jahren davor, dass wichtige Integrations-, Menschenrechts- und Antirassismusarbeit sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene Stück für Stück ausgehöhlt wird. „Antirassismusarbeit ist eine Frage demokratischer Verantwortung und politischer Weitsicht. Wer heute bei Integration, Prävention und Opferschutz kürzt, zahlt morgen einen weit höheren Preis für gesellschaftliche Spaltung und steigende Folgekosten für unser Zusammenleben“, so Pühringer und Aslan – und abschließend: „Bund und Land müssen gemeinsam sicherstellen, dass diese unverzichtbare Arbeit nicht verschwindet, sondern nachhaltig gestärkt wird”, so Pühringer und Aslan abschließend.

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