• 17.04.2026, 09:19:32
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Neue Sammlungsdatenbank für Wiener Bezirksmuseen

Erstmals werden die Bestände der Bezirks- und Sondermuseen gemeinsam digital erfasst

Wien (OTS) - 

Für die Inventarisierung der Objekte aus den Sammlungen der Stadt Wien steht den Wiener Bezirks- und Sondermuseen ab sofort die Sammlungsmanagement-Software MuseumPlus (Anbieter: zetcom) zur Verfügung.

Die Sammlungen der Stadt Wien werden bereits seit Jahren in MuseumPlus erfasst. Es ist eines der führenden Tools für diese essenzielle Aufgabe der Museumsarbeit. Nun erhalten auch die ehrenamtlich geführten Wiener Bezirks- und Sondermuseen Zugang zu dieser Software. Dafür wurde von der Stabsstelle Bezirksmuseen im Wien Museum eine eigene Eingabemaske entwickelt, die speziell auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Die Wiener Bezirks- und Sondermuseen sind ein zentraler Bestandteil unserer lebendigen Erinnerungskultur.“ Mit der gemeinsamen Sammlungsdatenbank werde nun ein wichtiger Schritt gesetzt. „Tausende Objekte werden nachhaltig gesichert und wissenschaftlich besser erschließbar. Gleichzeitig schaffen wir die Grundlage, unsere Stadtgeschichte für noch mehr Menschen zugänglich zu machen.“ Besonders wichtig sei dabei „die enge Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, deren Engagement diese Museumslandschaft überhaupt erst möglich mache.

Erstmals gemeinsamer Überblick über tausende Objekte

Bisher wurden die Bestände in den Wiener Bezirks- und Sondermuseen mit unterschiedlichen Systemen und in unterschiedlicher Tiefe erfasst. Die neue gemeinsame Sammlungsdatenbank schafft nun die Grundlage, den Gesamtbestand von tausenden Objekten einheitlich zu dokumentieren und besser zu erforschen.

Die Eingabemaske wurde in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Museen entwickelt und gezielt auf deren Inventarisierungspraxis abgestimmt: „Die Arbeitsgemeinschaft Wiener Bezirksmuseen begrüßt die verstärkte Inventarisierung der Bestände in den Bezirks- und Sondermuseen. Dieser Schritt ist eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Sicherung, Dokumentation und wissenschaftliche Erschließung der Sammlungen. Wir sehen der weiteren Zusammenarbeit mit der Stabsstelle im Wien Museum mit Interesse entgegen und werden diesen Prozess konstruktiv begleiten“, so ARGE-Präsidentin Brigitte Neichl.

Unterstützung durch das Wien Museum

Die Stabsstelle Bezirksmuseen im Wien Museum begleitet das Datenbankprojekt fachlich und organisatorisch. Ziel ist es, die Inventarisierung für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so einfach und praktikabel wie möglich zu gestalten.

Anna Denk von der Stabsstelle Bezirksmuseen im Wien Museum: „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit den Wiener Bezirks- und Sondermuseen an einer einheitlichen Inventarisierungsstrategie arbeiten. Ein professionelles Sammlungsmanagement-Tool wie MuseumPlus ist dafür eine wesentliche Grundlage. Gemeinsam mit der Abteilung Digitales Sammlungsmanagement im Wien Museum haben wir intensiv daran gearbeitet, die Erfassung der Objektdaten möglichst intuitiv zu gestalten. Gleichzeitig unterstützen wir die Museen mit Schulungsangeboten und stehen ihnen laufend beratend zur Seite.“

Unterstützung für ehrenamtliche Museen

2020 wurde die Stabsstelle Bezirksmuseen im Wien Museum gegründet, um die ehrenamtlich geführten Wiener Bezirks- und Sondermuseen zu unterstützen und strukturell zu stärken. Seither wurde eine Vielzahl nachhaltiger Projekte umgesetzt, darunter eine neue Website, das Buch „Wunderkammern. Die Wiener Bezirksmuseen und ihre Schätze“, sowie die Dauerausstellungen „Im Tröpferlbad - Geschichte(n) von Gesundheit und Hygiene“ und „Donau-Raum“ in den Bezirksmuseen Wieden und Brigittenau.

Allgemeine Informationen zu den Wiener Bezirks- und Sondermuseen:

www.bezirksmuseum.at

Rückfragen & Kontakt

MMag. Iris Lurf
Stabsstelle Bezirksmuseen im Wien Museum
+43 664 882 93 913
[email protected]

Büro der Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft im Rathaus
[email protected]
+43 1 4000 81160

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