• 16.04.2026, 11:17:32
  • /
  • OTS0093

Wien will es wissen: Wiener Senior:innenbeauftragte startet Befragung zu Digitalisierung

Die Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien und ihr Team befragen die Wiener Senior:innen, wie sie ihre Stadt wahrnehmen, wenn es um Altersfreundlichkeit und Digitalisierung geht.

Wien (OTS) - 

Im Herbst 2025 wurde in der Stadt Wien erstmals eine Umfrage zur Altersfreundlichkeit durchgeführt. Mehr als 900 Wienerinnen und Wiener ab 60 Jahren haben an der Umfrage teilgenommen.

„Die Rückmeldungen zeichnen ein lebendiges Bild davon, wie das Leben in den Grätzeln wahrgenommen wird. Ziel der Befragung war es, Wiens Stärken zum Thema Altersfreundlichkeit auszuloten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Jede Rückmeldung hilft uns dabei, Wien noch lebenswerter zu machen“, erklärt Sabine Hofer-Gruber, Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien.

So erleben Wiener Senior:innen ihre Stadt

Die Ergebnisse zeigen ein positives Bild: Wien wird mehrheitlich als altersfreundlich wahrgenommen. Besonders das Wohnen im Alter sorgt bei den Wiener:innen über 60 Jahren für hohe Zufriedenheit. 81 % geben an, dass ihr Zuhause gut zugänglich ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum essenziell für Lebensqualität im Alter ist und sich Senior:innen in manchen Bereichen noch Verbesserungen wünschen.

Grundlage der Senior:innenbefragung 2025 war ein von der WHO entwickelter Fragebogen, der bereits in anderen europäischen Großstädten genutzt wurde. Die Stadt Wien war als erste österreichische Stadt Teil des WHO-Netzwerkes "Age-Friendly Cities and Communities”. Sabine Hofer-Gruber als Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien ist gemeinsam mit ihrem Team "Wien für Senior:innen" im Fonds Soziales Wien die koordinierende Stelle für das WHO-Netzwerk.

Altersfreundlichkeit: Wien ist vorne dabei – auch international

Auch im europäischen Vergleich liegt Wien in fast allen Befragungskategorien im oberen Bereich der Zufriedenheitswerte. Andere Städte die Befragungen durchgeführt haben waren Oldenburg, Venedig, Palermo, Warschau/Krakau und Skopje. Besonders das Wohnen im Alter (60+) erzielt überall sehr hohe Zufriedenheitswerte. Alle Details sind auf der Beteiligungsplattform der Stadt Wien veröffentlicht.

„Die Ergebnisse der Umfrage liefern ein wertvolles Stimmungsbild. Eine altersfreundliche Stadt ermöglicht älteren Menschen ein gutes, selbstbestimmtes und aktives Leben. Dieses positive Signal bestärkt und motiviert auch den Fonds Soziales Wien in seiner Arbeit. Denn unser Fokus liegt darauf, unseren knapp 58.600 FSW-Kund:innen in der Pflege und Betreuung ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, sagt Susanne Winkler, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien.

NEU: Umfrage zu Digitalisierung jetzt mitmachen bis 31.5.2026

Digitalisierung ist allgegenwärtig und auch Teil der Lebensrealität von Menschen über 60 Jahren. Darum befasst sich die nächste Senior:innenbefragung mit Themen der digitalen Welt. „Ich lade alle Wiener:innen ab 60 Jahren ein, ihre Erfahrungen zu teilen: Welche digitalen Angebote nutzen sie bereits? Wo fühlen sie sich sicher, wo besteht Unsicherheit? Und welche Unterstützung wäre im Alltag wirklich hilfreich? So können in Zukunft bedarfsorientierte Unterstützungsangebote entwickelt bzw. initiiert werden“, erklärt Sabine Hofer-Gruber.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten, ist freiwillig und anonym. Die Befragung läuft bis 31. Mai 2026.

Jetzt mitmachen:
Senior:innenbefragung "Fit für die digitale Zukunft"

Rückfragen & Kontakt

Fonds Soziales Wien
Julia Fleischmann

Pressesprecherin
Telefon: +43 676 8289 11511
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FSW

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel