• 16.04.2026, 10:53:02
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„Bewusst gesund“: Gezieltes Geh-Training kann helfen, Stürze zu vermeiden

Am 18. April um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 18. April 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Stürze vermeiden – eine Gang-Schulung kann helfen

Stürze gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Alltag – vor allem bei älteren Menschen. Oft sind es kleine Unsicherheiten beim Gehen, nachlassende Balance oder eine schwächere Muskulatur, die das Risiko erhöhen. Doch gezieltes Geh-Training kann helfen! Mit einfachen Übungen lassen sich Gleichgewicht, Koordination und Sicherheit beim Gehen deutlich verbessern. Wer lernt, bewusster und stabiler zu gehen, kann dadurch auch Fehlhaltungen ausgleichen und möglichen Gelenksschmerzen und anderen Beschwerden entgegenwirken. Geh-Training ist damit eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, aktiv etwas für die eigene Gesundheit und Sicherheit zu tun. „Bewusst gesund“ war bei einem Workshop dabei. Gestaltung: Vroni Brix

Studiogespräch – Krafttraining als Jungbrunnen

Krafttraining ist ein zentraler Baustein für Gesundheit und Lebensqualität im Alter. Es stärkt Muskeln und Knochen, verbessert das Gleichgewicht und kann helfen, Stürzen vorzubeugen. Dennoch halten sich hartnäckig diverse Mythen: Beispielsweise, dass Krafttraining ab einem gewissen Alter schlecht für die Gelenke sei, oder dass man sich dabei leicht überfordern und verletzen könne. Studien zeigen hingegen, dass gezielte Übungen in jedem Alter positive Effekte haben. Entscheidend sind die richtige Intensität, regelmäßige Durchführung und eine sichere Ausführung. Schon einfache Übungen mit dem eigenen Körpergewicht können spürbare Verbesserungen bringen und den Alltag deutlich erleichtern, erklärt Sportmediziner und Bewegungsspezialist Dr. Peter Poeckh.

Alkoholismus – der lange Weg zur Abstinenz

In Österreich gilt der Griff zum Glas oft als gesellschaftliche Norm, doch für über 340.000 Menschen ist die Grenze zur chronischen Erkrankung längst überschritten. Da Alkohol als Zellgift das Nervensystem und Organe massiv schädigt, bleiben oft lebenslange Folgen zurück. Hinter der Fassade des harmlosen Feierabendbiers entwickeln Betroffene jahrelange Strategien, um die Sucht vor ihrem Umfeld zu verbergen. Die Geschichte des Kärntners Daniel Wagner, der heute als trockener Alkoholiker lebt, zeigt eindringlich, wie schwer der Ausbruch aus diesem Teufelskreis und der Weg zurück in ein gesundes Leben sein kann. Gestaltung: Denise Kracher

„Bewusst gesund“-Tipp: Testosteronabbau bei Männern

Auch bei Männern verändert sich mit zunehmendem Alter der Hormonhaushalt – ein Thema, über das noch immer wenig gesprochen wird. Bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Testosteronspiegel durchschnittlich um ein Prozent pro Jahr zu sinken. Das geschieht zunächst oft unbemerkt, kann aber Energie, Stimmung und Leistungsfähigkeit beeinflussen. Und es kann Auswirkungen auf die Muskelmasse haben. Gleichzeitig stellt sich für viele Betroffene die Frage, ob und wann Testosteron-Präparate sinnvoll sind. Welche Möglichkeiten es gibt, einem Testosteronmangel entgegenzuwirken, und worauf dabei zu achten ist, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Tropenzecken – die „blinden Passagiere“ der Zugvögel

Die Zugvögel kommen aus ihren Winterquartieren zurück. Fünf Milliarden von ihnen sind jedes Jahr allein zwischen Europa und Afrika unterwegs. Mit im Gepäck haben sie Zecken. An sich nichts Ungewöhnliches, doch mit dem Klimawandel gelangen auch zunehmend exotische Arten nach Europa – wie die tropische Riesenzecke oder „Hyalomma“. Diese bringt Krankheitserreger, die es in Österreich bisher nicht gibt. Neben dem Zecken-Fleckfieber überträgt sie auch das Krim-Kongo-Fieber – eine virale Erkrankung, die tödlich verlaufen kann. Typisch für diese Zeckenart ist auch, dass sie aktiv auf die Jagd geht, während heimische Arten wie der „gemeine Holzbock“ auf ihre Beute warten. Bisher wurden in Österreich nur vereinzelte Exemplare entdeckt, Fachleute befürchten jedoch, dass sich das ändern könnte. Auf einer Beringungsstation im Burgenland wird ein Teil der ankommenden Zugvögel von den Parasiten befreit. Bis zu fünf Zecken finden die Forscherinnen und Forscher pro Vogel. Im Labor der Universität Wien werden diese genau bestimmt und hinsichtlich ihrer Pathogene, also Krankheitserreger, untersucht. Gestaltung: Nadine Maehs

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