- 16.04.2026, 08:16:02
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Quantenkommunikation, Metallverarbeitung und resiliente Ernährungssysteme: AIT bei der Langen Nacht der Forschung 2026
Angewandte Forschung mit Impact aus Österreich: Innovationen für Wirtschaft, Gesellschaft und den Menschen

Das AIT Austrian Institute of Technology präsentiert im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2026 aktuelle technologische Entwicklungen und deren konkreten Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Am Freitag, den 24. April 2026, von 17:00 bis 23:30 Uhr, können Besucher:innen an mehreren Standorten in Österreich Forschung hautnah erleben – mit einem besonderen Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und resiliente Infrastrukturen.
„Die Lange Nacht der Forschung zeigt, welche Kraft und Wirkung Forschung entfalten kann. Als AIT wollen wir gemeinsam mit allen Beteiligten dazu beitragen, den Stellenwert von Forschung weiter zu stärken – durch Kommunikation und durch Formate, die Forschung sichtbar und greifbar machen. Vielleicht wird so aus einer Besucherin oder einem Besucher von heute schon bald eine Forscherin oder ein Forscher von morgen“, betont Brigitte Bach, Geschäftsführerin und Sprecherin der Geschäftsführung des AIT Austrian Institute of Technology.
Forschung im Zentrum: Zukunftstechnologien in Wien erleben
Am Wiener Standort am Maria-Theresien-Platz („Forschung im Zentrum“; zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum, 1010 Wien) zeigt das AIT zentrale Zukunftstechnologien zum Anfassen.
Im Bereich Quantenkommunikation wird sichtbar, wie physikalische Prinzipien neue Sicherheitsstandards ermöglichen – von der Übertragung von Daten mithilfe von Lichtstrahlen (Photonik) bis hin zu abhörsicherer Videokommunikation mittels Quanten-Schlüssel-Verteilung.
Die Energiewende erleben Besucher:innen anhand einer Demonstrationsanlage für Luft-Wärmepumpen, die zeigt, wie Umweltenergie effizient zum Heizen und Kühlen genutzt wird.
Mit dem AI Foresight Tool lassen sich interaktiv Zukunftsszenarien erkunden: konkrete Entscheidungen führen zu unterschiedlichen Entwicklungspfaden, die von KI in Bilder und Geschichten übersetzt werden.
Ein besonderes Highlight ist die Virtual-Reality-Station zum Aluminium-Recycling, die den Weg vom Schrott zum neuen Produkt immersiv erlebbar macht und zeigt, wie digitale Technologien Kreislaufprozesse optimieren.
Die AI Factory Austria (AI:AT) demonstriert, wie KI in die Praxis kommt – von der Idee bis zur Anwendung. Ein Roboter zeichnet Porträts auf Basis KI-generierter Linien, während beim „Nukuki Live Story Showcase“ aus gesprochenen Ideen in Echtzeit multimediale Geschichten entstehen, die mittels QR-Codes runtergeladen werden können.
Nachhaltige Materialien und industrielle Innovation in Ranshofen
Im Schloss Ranshofen (Wertheimerplatz 9, 5282 Ranshofen) steht die industrielle Transformation im Fokus – mit einem klaren Ziel: Produktion effizienter, nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten.
Digitale Anwendungen wie virtuelle Schrottsortierung und Legierungsentwicklung zeigen, wie die Nutzung von Daten industrielle Prozesse verbessern kann. Mit DATA BRATA wird dies besonders greifbar: Die Lösung wertet Sensordaten in Echtzeit aus, erkennt Produktionsfehler sofort und demonstriert ihr Potenzial anschaulich an der Fertigung kleiner Schlüsselanhänger.
Im Bereich Recycling wird der Weg von Materialien verständlich gemacht – vom Einschmelzen von Schokosterhasen bis hin zu realen Aluminiumprozessen. Ergänzt wird dies durch Einblicke in Umformtechnik, Schweißen und additive Fertigung, die anhand von Demonstratoren und Bauteilen moderne Produktionsprozesse greifbar machen.
Auch interaktive Stationen aus der Metallographie vermitteln, wie Mikrostrukturen die Eigenschaften von Werkstoffen bestimmen.
Gesunde Umwelt und resiliente Ernährungssysteme in Tulln
In Tulln (Universitäts- und Forschungszentrum Tulln, Konrad-Lorenz-Straße 24, 3430 Tulln) zeigt das AIT, wie biologische Forschung zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen beiträgt – etwa hinsichtlich gesunder Böden und zu stabiler Ernährungssysteme.
Im Zentrum stehen Mikroorganismen und Mikrobiome, die eine entscheidende Rolle für Bodenfruchtbarkeit, Pflanzenwachstum und damit für die Lebensmittelproduktion spielen. Besucher:innen erhalten Einblicke, wie diese unsichtbaren Helfer gezielt genutzt werden können, um Landwirtschaft nachhaltiger und widerstandsfähiger zu machen.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung klimaresilienter Nutzpflanzen. Forschungsprojekte zeigen, wie Pflanzen besser mit Trockenstress und veränderten Umweltbedingungen umgehen können – ein entscheidender Faktor angesichts des Klimawandels.
Interaktive Formate machen deutlich, wie eng Umwelt, Gesundheit und Ernährung miteinander verknüpft sind. Dabei wird sichtbar, wie angewandte Forschung konkrete Lösungen entwickelt, um Ernährungssysteme langfristig stabil, nachhaltig und krisenfest zu gestalten.
„Unsere Forschung schafft echten Impact, indem wir wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen überführen, die Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig voranbringen“, betont Andreas Kugi, Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology. „Die Lange Nacht der Forschung macht genau das sichtbar und zeigt, wie aus Ideen Innovationen und aus Innovationen greifbarer Nutzen entsteht.“
Rückfragen & Kontakt
Mag. Florian Hainz, BA
AIT Communication
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4518
[email protected] I http://www.ait.ac.at
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