• 15.04.2026, 11:53:32
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Margareten: Mehrsprachige Transparente für besseres Miteinander auf der Wientalterrasse

Bezirksvorsteher Michael Luxenberger hat Maßnahme für mehr Dialog zwischen Anrainer*innen und Nutzer*innen präsentiert

Wien (OTS) - 

„Hast du’s gern ruhig zum Schlafen?“, „Wien braucht konsumfreie Orte, aber Anrainer*innen brauchen Schlaf“ und „Jo scheana Somma. Jo, laute Nocht. Awa heast: I brauch Schlof.“: Das sind nur einige der Botschaften, die in mehreren Sprachen, darunter Italienisch und BKS, auf zwei 30 Meter langen Transparenten auf der Wientalterrasse stehen. In bunter Schrift machen sie ab sofort darauf aufmerksam, dass der Ort ein Treffpunkt für alle sein soll und dass es zugleich wichtig ist, dass Nutzer*innen auf die Anrainer*innen Rücksicht nehmen, die Ruhe brauchen.

Der Margaretner Bezirksvorsteher Michael Luxenberger präsentierte die neue Maßnahme heute, Mittwoch, bei einem Medientermin vor Ort. „Die Wientalterrasse ist ein wunderbarer Ort, den ich in Margareten nicht missen möchte“, so Luxenberger. Zu jeder Jahreszeit würden sich dort gerne Menschen aufhalten, „besonders an lauen Sommerabenden“, so der Bezirksvorsteher weiter. Umso mehr sei es ihm wichtig, das Gespräch zu suchen. „Letzten Sommer haben wir bei einer Austauschveranstaltung mit den Anrainer*innen und Nutzer*innen Ideen gesammelt, wie wir das Zusammenleben verbessern können“, so der Bezirksvorsteher. Eine ältere Dame, die die Fenster zur Wientalterrasse hat, habe etwa rückgemeldet, sie lerne zwar viel neue Musik kennen, aber manchmal wolle sie auch ihre eigene Musik hören.

„Als Ergebnis des Austauschs sollen die neuen Transparente darauf aufmerksam machen, dass Menschen hier wohnen und ihren Schlaf brauchen“, erläuterte Luxenberger. Die Austauschveranstaltung wurde gemeinsam mit dem Verein AwA* (Kollektiv für Awareness-Arbeit) entwickelt. Das Ziel: Rechtzeitig zum Start der warmen Jahreszeit den Dialog zwischen Nutzer*innen und Anrainer*innen zu fördern. „Wir wollen uns dafür einsetzen, dass mehr Kommunikation stattfindet“, so _willi Hejda vom Verein AwA*. Die Mitarbeiter*innen des Vereins Awa*, der von der Stadt Wien – Bildung und Jugend (MA 13) gefördert wird, sind auch heuer wieder ab Mitte Mai bis Mitte September freitags, samstags und vor Feiertagen von 19 Uhr bis 4 Uhr unterwegs und suchen das Gespräch.
(Schluss) mag

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