• 14.04.2026, 10:03:32
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Von Austria bis Australia

Ohne Standards kein ESC: die Infrastruktur hinter dem ESC

Wien (OTS) - 

Wenn der Eurovision Song Contest 2026 im Mai nach Wien kommt, steht nicht nur die Show im Rampenlicht. Hinter den Kulissen sorgt ein komplexes Zusammenspiel technischer, organisatorischer und sicherheitsrelevanter Anforderungen dafür, dass ein Event dieser Größenordnung überhaupt stattfinden kann. Eine zentrale Rolle spielen dabei Standards.

Ein internationales Live-Event mit Millionenpublikum stellt höchste Anforderungen: Bühnenkonstruktionen, Ton- und Lichttechnik, Sicherheitskonzepte, Infrastruktur und Barrierefreiheit müssen reibungslos ineinandergreifen. „Ohne gemeinsame technische Standards, die über Grenzen hinweg funktionieren, wäre ein Großereignis wie der ESC in dieser Form nicht durchführbarOhne gemeinsame technische Standards, die über Grenzen hinweg funktionieren, wäre ein Großereignis wie der ESC in dieser Form nicht durchführbar“, weiß Valerie Höllinger, CEO von Austrian Standards.

Standards sorgen im Hintergrund dafür, dass Systeme kompatibel sind, Abläufe abgestimmt funktionieren und Sicherheit gewährleistet werden kann. Gerade bei Produktionen, bei denen zahlreiche internationale Dienstleister, Gewerke und technische Systeme zusammenkommen, bilden sie eine gemeinsame Grundlage. Von der Bühnentechnik über elektroakustische Systeme bis hin zu Besucherführung und Sanitärinfrastruktur greifen unterschiedlichste Normen ineinander. Sie definieren Anforderungen, schaffen Vergleichbarkeit und tragen dazu bei, Risiken zu minimieren. Die Verantwortung für Planung und Umsetzung liegt bei den jeweiligen Veranstaltern und zuständigen Behörden. Standards stellen dafür einen anerkannten Rahmen und bewährte Leitlinien bereit, ihre Anwendung erfolgt jedoch je nach Kontext und konkretem Konzept.

„Wenn Österreich 2026 Gastgeber für ein globales TV-Millionenpublikum ist, zählt nicht nur die große Bühne, sondern auch, dass im Hintergrund alles verlässlich funktioniert. Dank Standards ist das möglich“, so Höllinger.

Infobox: Beispiele für Standards im Umfeld von Großveranstaltungen

  • ÖNORM EN 17206 (Normenreihe)
    Anforderungen an maschinentechnische Einrichtungen und sicherheitsrelevante Aspekte in Bühnen- und Produktionsbereichen
  • OVE EN IEC 60268 (Normenreihe)
    Elektroakustische Geräte und Messverfahren, u. a. für Mikrofone, Lautsprecher und die Bewertung der Sprachverständlichkeit
  • ÖNORM EN 16194
    Anforderungen an mobile, anschlussfreie Toilettenkabinen
  • ÖNORM B 1600
    Grundlagen für barrierefreies Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Anlagen
  • ÖNORM A 3012
    Gestaltung visueller Informations- und Orientierungssysteme für eine verständliche Besucherführung
  • ISO 20121
    Anforderungen an nachhaltiges Management von Veranstaltungen

Standards dienen als Leitlinien und Referenzrahmen. Welche Anforderungen konkret zur Anwendung kommen, hängt vom jeweiligen Veranstaltungskonzept ab.

Rückfragen & Kontakt

Austrian Standards
Mirjana Verena Mully
Telefon: +43 676 897124301
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.austrian-standards.at/de

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