- 14.04.2026, 08:01:55
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- OTS0006
Milliardengrab Lobau-Autobahn: Fotoaktion vor Verkehrsministerium - FOTOS
GLOBAL 2000 fordert alternatives Investitionspaket
In Zeiten von Energie-, Budget- und Klimakrise plant die Bundesregierung mindestens 2,7 Milliarden Euro in das fossile Großprojekt Lobau-Autobahn zu stecken. Mit einer spektakulären Fotoaktion vor dem Verkehrsministerium macht GLOBAL 2000 auf den Irrsinn dieser Pläne aufmerksam. Die Umweltschutzorganisation fordert ein alternatives Investitionspaket, das gleichzeitig die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern stärkt und das Verkehrsproblem im Norden Wiens löst.
“Solche Summen dürfen nicht unter der Lobau einbetoniert werden”, betont Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin von GLOBAL 2000. “In Zeiten von Budget- und Energiekrise müssen wir dieses Geld investieren, um uns langfristig aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu lösen.”
Investitionspaket
Die im Frühjahr 2025 veröffentlichte strategische Prüfung zeigt, dass die Lobau-Autobahn die schlechteste aller Varianten ist. Die Empfehlung der Expert:innen: Auf den Straßenbau verzichten und stattdessen den öffentlichen Verkehr ausbauen. Dieser Ausbau würde das Straßennetz effektiver entlasten und wäre klima- und umweltfreundlicher. Folgende Maßnahmen ließen sich bis 2030 mit dem gleichen Budget umsetzen, das aktuell für die Lobau-Autobahn geplant ist:
- 400 Millionen Euro für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Norden Wiens
- 300 Millionen Euro, um den Klimaticket-Preis für die nächsten vier Jahre wieder auf 3 Euro pro Tag zu senken
- 2 Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Wiedereinführung des Sanierungsbonus für thermische Sanierungen
“Mit gleichem Kostenaufwand könnten wir einen großen Schritt Richtung fossiler Unabhängigkeit und Klimaneutralität gehen und gleichzeitig das Verkehrsproblem im Norden Wiens lösen - anstatt das Geld im Milliardengrab Lobau-Autobahn zu versenken. Die Bundesregierung muss jetzt einlenken, die Lobau-Autobahn endgültig absagen, und Gelder sinnvoll investieren”, fordert Keller abschließend.
- Fotos der Aktion vor dem Verkehrsministerium stehen hier zum Download zur Verfügung.
Der Protest geht weiter
- GLOBAL 2000 E-Mail Protest
- Kundgebung 18. April, 15 Uhr
Fotos der Aktion zum Download
Rückfragen & Kontakt
Rückfragen & Kontakt:
Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin GLOBAL 2000, +43 699
142000 64, [email protected]
Antonia Petri, Pressesprecherin GLOBAL 2000, +43 699 142000 82,
[email protected]
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