• 13.04.2026, 14:31:02
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LH-Stv. Landbauer: Unfallhäufungsstelle in Wiener Neustadt entschärft

Gefährlicher Verkehrsknoten wird durch Vollanschluss sicherer

St. Pölten (OTS) - 

„Mit dem Vollanschluss haben wir eine sichere Verkehrsführung geschaffen und die Gefahrenstelle beseitigt. Das ist ein konkreter Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung und für tausende Autofahrer, die diesen Abschnitt täglich nutzen“, betont Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer anlässlich der offiziellen Verkehrsfreigabe für die Vollanschlussstelle der Nordspange in Wiener Neustadt. Mit der Fertigstellung der neuen Rampe setzt das Land Niederösterreich einen gezielten Schritt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die neue Lösung sorgt für weniger Konfliktpunkte und einen flüssigeren Verkehrsablauf.

Der Knotenpunkt der Gutensteiner Straße B 21 bei Kilometer 1,0 mit der Badener Straße L 151 „Nordspange Wiener Neustadt“ wurde umfassend umgebaut und als Vollanschlussstelle neugestaltet. Die bisherige Halbanschlusslösung hatte über Jahre hinweg zu gefährlichen Verkehrssituationen geführt und war als Unfallhäufungsstelle bekannt. Täglich frequentieren rund 14.000 Fahrzeuge diesen Bereich. Kernstück der Maßnahme ist eine rund 160 Meter lange Rampe südlich der B 21, die eine sichere Anbindung an die L 151 gewährleistet. Das bisher unfallträchtige Linksabbiegen auf der B 21 entfällt vollständig. Künftig ist in beiden Fahrtrichtungen ausschließlich Rechtsabbiegen möglich.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde die B 21 verbreitert, auf der L 151 ein neuer Linksabbiegestreifen errichtet sowie die gesamte Fahrbahn mit einer neuen Deckschichte versehen. Zusätzlich wurden im Böschungsbereich beidseitig Steinmauern ausgeführt und die Konfliktpunkte mit moderner Beleuchtung ausgestattet. „Insgesamt wurden rund 11.000 Quadratmeter Asphaltfläche hergestellt, etwa 900 Quadratmeter Schwerlastmauern bzw. Steinschlichtungen errichtet sowie rund 14.000 Kubikmeter Erdbewegungen durchgeführt. Für zusätzliche Sicherheit sorgen acht neue Leuchtkörper im Bereich der entscheidenden Verkehrskonfliktpunkte“, informiert Landbauer.

NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker dazu: „Durch die starke Verkehrszunahme erreichen wir mit dem Umbau zur Vollanschlussstelle eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die bisher unfallträchtigen Konfliktsituationen gehören damit der Vergangenheit an – ein wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrslösung in diesem stark frequentierten Bereich.“

Die Asphaltierungsarbeiten konnten Ende März abgeschlossen und die Rampen dem Verkehr freigegeben werden. Die abschließenden Markierungs- und Ergänzungsarbeiten erfolgten bis 3. April. Die Gesamtkosten für den Neubau der Rampe belaufen sich auf rund 1,24 Millionen Euro und werden zur Gänze vom Land Niederösterreich getragen. Der NÖ Straßendienst bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern für die Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.

Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0676/812 13742, E-Mail [email protected]

Rückfragen & Kontakt

Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Ing. Johannes Seiter
Telefon: 02742/9005-12174
E-Mail: [email protected]

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