• 13.04.2026, 09:05:33
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POW und Abgeordnete treffen sich am Berg statt im Plenarsaal

Im Anschluss an vergangene Aktionen wie dem Gletscherbegräbnis 2023 oder dem Almauf- und -abtrieb 2024 lud Protect Our Winters (POW) zu einer Skitour im Hochgebirge.

Gipfelselfie am Roten Kogel auf 2832m
Wien/Sellrain (OTS) - 

Der Einladung folgten die Nationalratsabgeordneten Bettina Zopf (ÖVP), Klaus Seltenheim (SPÖ) und Wolfgang Moitzi (SPÖ). Gemeinsam mit dem POW-Athlet und Alpinist Martin Sieberer sowie POW-Geschäftsführer Moritz Nachtschatt entstand ein intensiver und konstruktiver Austausch in kleiner Runde. Im Fokus standen zentrale Zukunftsthemen wie nachhaltiger Tourismus, Mobilität und Energieversorgung. Der Austausch zwischen Sport, Gesellschaft und Politik wurde so auf eine neue Ebene gehoben.

Wertvolle Einblicke kamen auch direkt aus der Praxis: Der Hüttenwirt der Potsdamer Hütte schilderte eindrücklich die wachsenden Herausforderungen bei Energie- und Wasserversorgung verursacht durch den Wassermangel des bereits fast geschmolzenen Gletscher und unregelmäßige Niederschläge. Wenn sich Hütten und deren Wirtinnen und Wirte über so grundlegende Dinge sorgen müssen, dann steht ohne Zweifel nicht nur eine wichtige Säule des Tourismus, sondern auch ein Stück Österreichische Tradition auf dem Spiel.

Gerade in dieser ungewohnten Umgebung zeigte sich rasch ein gemeinsames Verständnis: Saubere Luft, sauberes Wasser, Energieunabhängigkeit und der Erhalt der einzigartigen Naturlandschaft zählen zu den verbindenden Anliegen. Die Berge schaffen Klarheit, sie machen Zusammenhänge greifbar und erleichtern es, tragfähige Lösungen und Kompromisse zu entwickeln.

Diese Realität steht jedoch in einem Spannungsverhältnis zu den Ambitionen der neuen österreichischen Tourismusstrategie “Vision T”. Die darin formulierten Ziele rund um Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind richtig und wichtig, sie bleiben aber wirkungslos, solange es an konsequenter Umsetzung und einem klaren Bekenntnis zur ökologischen Nachhaltigkeit im Tourismus fehlt. “Angesichts der offensichtlichen Abhängigkeit ganzer Branchen von intakten Ökosystemen braucht es mehr als strategische Leitbilder: Es braucht verbindliche Maßnahmen und ein klares Commitment seitens der Tourismuswirtschaft.” so Moritz Nachtschatt.

Denn dass Sparten wie Tourismus, Land- und Forstwirtschaft sowie große Teile der Freizeitwirtschaft unmittelbar von einer intakten Natur abhängen, ist unbestritten. Ihr Schutz ist daher keine rein ökologische Frage, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit und letztlich eine Frage der Zukunftssicherung.

Klaus Seltenheim SPÖ-Bundesgeschäftsführer dazu: "Als Tourismusnation setzen wir zurecht neben den vielfältigen Kulturangeboten auf unsere einzigartige Landschaft. Eine intakte Natur ist dafür die Voraussetzung. Gerade die Tiroler Berge zeigen, wie wir mit dieser verwoben und auf sie angewiesen sind. Der Erhalt unserer reichhaltigen Natur muss für uns alle Priorität haben"

POW setzt damit erneut bewusst nicht nur auf kreative Protestformen, sondern auch auf kreative Dialogformen und Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträger:innen. Ganz nach dem Motto: „Sport verbindet“. Der gewählte Zielgipfel, der Roter Kogel auf 2.832 Metern, hatte dabei zwar keine politische Symbolik, aber dafür eine klare Botschaft: Wer gemeinsam aufsteigt, findet auch leichter gemeinsame Wege.

Regionale Produkte mit freiwilliger Herkunftskennzeichnung die auf den Tisch kommen machten für mich als Bezirksbäuerin das Erlebnis perfekt!“, so die Abgeordnete aus dem Salzkammergut Bettina Zopf.

Rückfragen & Kontakt

Moritz Nachtschatt | Geschäftsführer POW.AT | +436769431485 | moritz@
protectourwinters.at

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