- 12.04.2026, 11:00:32
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Luftschadstoffemissionen weiter deutlich gesunken – Österreich erfüllt alle EU-Vorgaben
Aktuelle Luftschadstoffinventur zeigt erfreuliche Daten
Die aktuelle Luftschadstoffinventur zeigt: Österreich reduziert seine entsprechenden Emissionen konsequent und erfüllt sämtliche Verpflichtungen der EU-Richtlinie über die Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe (NEC) sowie dem Emissionsgesetz-Luft 2018. Besonders erfreulich: Bei einzelnen Schadstoffen werden bereits die strengeren Zielvorgaben für 2030 erreicht.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Unsere Maßnahmen greifen messbar: Von moderner Abgasreinigung über den Ausbau erneuerbarer Energien bis hin zu umweltfreundlicher Mobilität und gezielten Maßnahmen in der Landwirtschaft. In Österreich können wir stolz sein auf eine hohe Luftqualität, dürfen uns aber nicht darauf ausruhen. Wir werden weiter aktiv Verbesserungen vorantreiben. Die Luft zum Atmen soll in Österreich auch in den kommenden Jahren Schritt für Schritt noch sauberer werden und dabei setzen wir besonders auf erneuerbare Energien.“
Deutliche Rückgänge bei zentralen Schadstoffen
Seit 2005 konnten die Emissionen deutlich gesenkt werden: Schwefeldioxid (SO2) um 59 Prozent, Stickstoffoxide (NOx) um 56 Prozent, Feinstaub (PM2,5) um 43 Prozent und flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) um 34 Prozent. Auch im längerfristigen Vergleich seit 1990 zeigen sich erhebliche Fortschritte.
Ziele klar erreicht – Ausblick positiv
Die im Emissionsgesetz-Luft festgelegten Reduktionsverpflichtungen werden bei allen relevanten Schadstoffen erfüllt. Während bei Schwefeldioxid und NMVOC die strengeren Vorgaben für 2030 bereits erreicht sind, zeigt auch der Trend bei den anderen Schadstoffen in die richtige Richtung: Die Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die künftigen, strengen Zielvorgaben fristgerecht erreicht werden.
Die Gründe für den Rückgang
Die Emissionsrückgänge sind auf Fortschritte in mehreren Bereichen zurückzuführen: moderne Abgasreinigungssysteme im Verkehr, mehr E-Mobilität, der Ausbau erneuerbarer Energien, der Ausstieg aus der Kohleverbrennung sowie Maßnahmen in der Landwirtschaft und im Agrarumweltprogramm.
Die Luftschadstoffinventur wird jährlich vom Umweltbundesamt im Auftrag des Bundes erstellt. Sie dient als Grundlage für die nationale und internationale Berichterstattung Österreichs.
Zum Bericht:
https://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/rep1024.pdf
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
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