- 09.04.2026, 16:24:02
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Volkshilfe warnt anlässlich des aktuellen OECD-Berichts vor Kürzungen bei Mitteln der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit
Fenninger: „Österreichs Sparpolitik bei Internationaler Zusammenarbeit ist brandgefährlich“
Die Volkshilfe warnt anlässlich des aktuellen OECD-Berichts vor weiteren Kürzungen von Fördermitteln für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Die heute publizierten Zahlen zeichnen ein negatives Bild: im Jahresvergleich sind die sogenannten Öffentlichen Entwicklungshilfeleistungen (Official Development Assistance) 2025 international um 23 Prozent zurückgegangen. Das ist der stärkste Rückgang, der je verzeichnet wurde. Auch der Beitrag Österreichs ist um sechs Prozent gesunken.
„Wir erleben gerade einen negativen Rekord an Kriegen und Konflikten weltweit. Allein die Zahl der bewaffneten Konflikte hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Studien deuten auf eine zunehmend instabile Weltlage hin - mit Konflikten, die sich stärker ausweiten und länger anhalten werden. Angesichts dieser Entwicklungen ist die Kürzung bei Mitteln für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit eine genauso kurzsichtige wie brandgefährliche Strategie“, mahnt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.
„Übermäßige Kürzungen beim Auslandskatastrophenfonds und den Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit schwächen die internationale Handlungsfähigkeit Österreichs weiter. Wir warnen die Bundesregierung daher eindrücklich vor weiteren Einschnitten mit dem kommenden Doppelbudget“, so Fenninger abschließend.
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