- 09.04.2026, 11:55:02
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ORF-Programmänderungen in memoriam Mario Adorf
Nachrufe, Porträts, Spielfilme in ORF 2, ORF III, Ö1 und auf ORF ON
In memoriam Mario Adorf ändert der ORF sein Programm. Neben Berichterstattung in aktuellen „ZIB“-Sendungen und News-Formaten bringen die heutigen Ausgaben von „Kultur Heute“ (19.40 Uhr, ORF III) und „Seitenblicke“ (20.05 Uhr, ORF 2) Nachrufe auf den gestern (8. April 2026) im Alter von 95 Jahren verstorbenen deutschen Schauspielstar, Autor, Sänger und Entertainer sowie sein vielseitiges Schaffen. Ebenfalls heute sendet Ö1 „Im Gespräch“ (21.00 Uhr) die Sendung „Mach weniger – es wird mehr dabei herauskommen!“ aus dem Jahr 2015, die anlässlich Adorfs 85. Geburtstags entstand: Darin sprach der Publikumsliebling mit Renata Schmidtkunz u. a. über seinen Wunsch, Karl Marx zu spielen, und das Ende des Kapitalismus.
ORF 2 zeigt am Samstag, dem 11. April, das 2019 entstandene einfühlsame Filmporträt „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“ (14.00 Uhr). Darin gewährt der Künstler Regisseur Dominik Wessely exklusive Einblicke in sein Leben und erzählt von seiner Leidenschaft für Theater, Kino, Gesang und das Schreiben von Geschichten. Anschließend ist Adorf in der von Regisseur Nikolaus Leytner inszenierten ORF/ARD-Verfilmung von Pavel Kohouts Roman „Die lange Welle hinterm Kiel“ (14.55 Uhr) – ein Melodram um Schuld und Sühne, Liebe und Vergebung – aus dem Jahr 2011 an der Seite von u. a. Christiane Hörbiger und Veronica Ferres zu sehen.
Am Sonntag, dem 12. April, folgt in ORF 2 auf ein Dacapo des Porträts „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“ (im „dokFilm“ um 23.10 Uhr) die mit ORF-Beteiligung und unter der Regie von Urs Egger 2001 entstandene Kinoproduktion „Epsteins Nacht“ (0.05 Uhr), die von der fatalen Begegnung dreier jüdischer Freunde mit ihrem ehemaligen Peiniger aus dem KZ erzählt. Mit Mario Adorf, Bruno Ganz, Otto Tausig, Günter Lamprecht und Annie Girardot in einer Gastrolle standen fünf Charakterdarsteller:innen von Weltrang für dieses Drama um Grundwerte menschlicher Zivilisation, lebenslange Freundschaft und verzehrende Liebe, persönliche Schuld und die Qual der Vergebung vor der Kamera.
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