• 09.04.2026, 09:32:04
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FW-Achhorner: „Oster-Putz“ im Wirtschaftsbund ist reines Ablenkungsmanöver.

Martha Schultz soll endlich die Wirtschaftskammer reformieren – das ist ihre eigentliche Aufgabe!

Innsbruck (OTS) - 

Die jüngsten Medienberichte über einen sogenannten „Oster-Putz“ im ÖVP-Wirtschaftsbund zeigen vor allem eines: Innerparteiliche Reorganisation wird medial groß inszeniert, während die wirklich notwendigen Reformen in der Wirtschaftskammer weiter ausbleiben. Genau dort wäre aber entschlossenes Handeln gefragt.

Für die Freiheitliche Wirtschaft Tirol ist klar: Es kann nicht im Interesse der pflichtzahlenden Mitglieder der Wirtschaftskammer sein, wenn sich die Präsidentin vorrangig mit dem schwarzen Vorfeldapparat beschäftigt, während in der Kammer selbst seit Jahren aufgeblähte Strukturen, überholte Mehrfachfunktionen und fehlende Effizienz bestehen bleiben. Die mediale Vermischung von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer ist dabei einmal mehr bezeichnend. Sie vermittelt bewusst den Eindruck, als wäre beides dasselbe und genau von dieser Unschärfe profitiert der Wirtschaftsbund seit Jahren, um Einfluss, Macht und Zugriff auf enorme Mittel abzusichern.

Für Unternehmer ist es völlig belanglos, ob im Wirtschaftsbund intern Stellvertreter neu geordnet oder parteiinterne Machtfragen verschoben werden. Was die Betriebe brauchen, ist eine schlanke, schlagkräftige und zukunftsfitte Wirtschaftskammer, die sich konsequent an den Interessen des Standorts und der Unternehmen orientiert. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wäre es notwendig, endlich bei den Strukturen, bei Doppelgleisigkeiten, beim Funktionärsapparat und beim sinnvollen Einsatz der vorhandenen Mittel anzusetzen, statt parteiinterne Umbauten als große Reform zu verkaufen.

„Nicht der Wirtschaftsbund braucht den großen Oster-Putz, sondern die Wirtschaftskammer selbst. Die Unternehmer erwarten sich keine schwarze Personalrochade, sondern endlich eine spürbare Reform der Kammerstrukturen, mehr Effizienz, weniger Funktionärsapparat und einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Mitteln. Martha Schultz wäre gut beraten, ihre Energie nicht in innerparteiliche Aufräumarbeiten zu stecken, sondern endlich dort anzusetzen, wo echter Reformbedarf besteht“, hält FW-Tirol-Landesobfrau LAbg. Evelyn Achhorner fest.

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