• 08.04.2026, 09:45:02
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ÖVP - Figl: Umbenennung des Gmeiner-Parks ist notwendiger und konsequenter Schritt

Rückkehr zum historisch gewachsenen Namen „Börsepark“ schafft Klarheit und wahrt die Integrität des öffentlichen Raums

Wien (OTS) - 

„Die Entscheidung, den Hermann-Gmeiner-Park in der Inneren Stadt wieder auf seinen ursprünglichen Namen ,Börsepark‘ rückzuführen, ist ein notwendiger und konsequenter Schritt. Nach den aufgetretenen Vorwürfen war es mir von Anfang an ein zentrales Anliegen, dass der Park so schnell wie möglich umbenannt wird. Ich habe diesen Schritt daher von Beginn an konsequent vorangetrieben, um ein klares Zeichen zu setzen“, so Bezirksvorsteher Landesparteiobmann Markus Figl.

Bereits nach dem Bekanntwerden schwerwiegender Vorwürfe gegen den SOS Kinderdorf Gründer Hermann Gmeiner war die Büste aus dem Park entfernt worden. In weiterer Folge hatte die Kulturkommission des 1. Bezirks im Herbst 2025 beschlossen, dem Park wieder seinen historischen Namen zu geben. Dieser Vorschlag wurde in der Bezirksvertretung am 18. Dezember 2025 einstimmig angenommen, Anfang März 2026 im zuständigen Unterausschuss für Verkehrsflächenbenennungen behandelt und nun auch im gestrigen Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft formell beschlossen.

Öffentliche Plätze, insbesondere solche, die als Erholungs- und Spielräume für Kinder und Familien dienen, tragen eine hohe symbolische Verantwortung. „Die durch historische Untersuchungen belegten Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen den SOS Kinderdorf Gründer sind mit der Ehre einer Namenspatronanz in unserem Bezirk unvereinbar. Mit der Umbenennung und der bereits erfolgten Entfernung der Büste setzen wir ein klares Zeichen des Respekts gegenüber den Betroffenen und stellen sicher, dass dieser Ort wieder unbeschwert von der Wiener Bevölkerung genutzt werden kann“, betont Figl.

Die Rückkehr zum historisch gewachsenen Namen „Börsepark“ schaffe Klarheit und wahre die Integrität des öffentlichen Raums. Zugleich sei es wesentlich, dass die Hintergründe der bekannt gewordenen Vorwürfe weiterhin vollständig aufgeklärt werden. „Vielen Dank an die Kulturkommission im Bezirk und an die Mitglieder der zuständigen Gremien auf Stadtebene für die gute und konstruktive Zusammenarbeit“, so Figl abschließend.

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