- 07.04.2026, 12:00:32
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Theater am Werk präsentiert neue Eigenproduktion "Die Quelle" von Calle Fuhr
Die Quelle ist die neue Produktion des Autors und Regisseurs Calle Fuhr gemeinsam mit der Investigativ-Plattform DOSSIER, die bereits in der Vergangenheit in Wien mit großem Publikumserfolg Produktionen wie Heldenplätze (2021), Die Redaktion (2023) und Aufstieg und Fall des Herrn René Benko (2024) realisierten.
Der BAWAG-Skandal oder auch die IBIZA -Affäre: Hinter diesen Skandalen stecken Menschen, die Journalist*innen sensible Informationen gegeben haben. Regisseur Calle Fuhr stellt nun eine dieser Quellen ins Zentrum seines Stücks. Mit dabei ist ein herausragendes Schauspieler*innenensemble, u.a. mit den aus Film und Fernsehen bekannten Darsteller*innen Gerti Drassl und Johannes Nussbaum.
Über Monate hat Fuhr mit Journalist*innen aus Österreich und Deutschland gesprochen, um die Mechanismen hinter dem sogenannten Whistleblowing zu begreifen und konnte dabei sogar mit einigen Quellen persönlich in Kontakt treten. Die daraus entstandene Geschichte ist fiktiv – allerdings voller Anspielungen auf reale Fälle. Dieser Psycho-Thriller erzählt davon, wie Quellen in Konzernen unterdrückt werden, Journalist*innen verfolgt und wie manchmal eben doch die Wahrheit siegt.
Calle Fuhr erzählt im Vorfeld der Produktion, wie man investigative Recherchen auf die Bühne bringt:
„Das Tolle ist, dass es dafür kein Rezept gibt. Das Wie entsteht nicht bei mir im Stillen am Schreibtisch, sondern im Dialog mit DOSSIER. In den letzten Jahren haben wir verschiedene Ansätze gefunden, um investigativen Recherchen einen Raum auf der Bühne zu geben – bei jedem Projekt war es ganz anders. So auch jetzt, wenn wir uns in Die Quelle auf Whistleblowing konzentrieren und auf die Opfer, die es mit sich bringen kann.“
Calle Fuhr wurde 1994 in Düsseldorf geboren und erzählt Geschichten für die Bühne, das Radio, den Film und auf Spotify. Seine Ausbildung erlangte er als Regieassistent in Düsseldorf, Prag und Wien. Seit einigen Jahren widmet er sich komplexen Themen und bringt diese lustvoll und verständlich auf die Bühne. So entstanden neben den Arbeiten zur Schuldenbremse, Abende zur Korruption in Österreichs größtem Konzern OMV, zum Braunkohlekonzern LEAG oder zum Aufstieg und Fall des Immobilien-Magnaten René Benko. Seine Arbeiten wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt und auf internationalen Festivals gezeigt.
Die Quelle feiert am 16. April im Theater am Werk im Kabelwerk Premiere. Weitere Vorstellungen finden am 19. / 20. / 22. / 23. / 24. / 25. April & 03. / 04. / 07. Mai, jeweils um 19:30 Uhr statt.
Mit Dennis Cubić, Gerti Drassl,Kaspar Locher, Johannes Nussbaum, Violetta Zupančič
Die Frage danach, was investigativen Journalismus gerade jetzt so unverzichtbar macht, wird in einem Gespräch im Rahmen der Produktion im Zentrum stehen. Im Dialog am Werk am 25.04.2026 um 17:30 Uhr mit dem Titel Wahrheit verteidigen sprechen prominente Expert*innen zum Thema, u.a. Ashwien Sankholkar von DOSSIER und Colette Schmidt von DER STANDARD. In diesem Format eröffnet das Theater am Werk einen Austausch über und einen Raum für gesellschaftlich oder politisch relevante Perspektiven, die die künstlerische Produktion ergänzen und bereichern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.theater-am-werk.at.
Rückfragen & Kontakt
Theater am Werk
Lea Goeser
Telefon: +43 1 535 32 00 22
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Website: https://www.theater-am-werk.at
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