• 01.04.2026, 13:09:32
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Eurovision Song Contest: Sicherheit hat oberste Priorität

Umfangreiches Sicherheitskonzept: Polizeikräfte aus ganz Österreich sorgen gemeinsam mit Veranstalter für höchste Sicherheit rund um den Song Contest

Wien (OTS) - 

Als Gastgeberland für den 70. Eurovision Song Contest im Mai 2026 ist Österreich für die Sicherheit dieser prominenten Großveranstaltung verantwortlich und hat ein umfassendes Sicherheitskonzept zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Besucherinnen und Besucher erarbeitet. Die österreichische Polizei, im Speziellen in der Bundeshauptstadt Wien, hat bereits enorme Erfahrung in diesem Bereich. Nicht zuletzt durch den Song Contest 2015, der ebenso in Österreich ausgetragen wurde.

Im Zuge der Vorbereitung auf dieses internationale Event machte sich Innenminister Gerhard Karner mit Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan, Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, interimistischer ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher und Stadthallen-Chef Thomas Waldner im Zuge eines Lokalaugenscheins am 1. April 2026 ein umfassendes Bild von den Sicherheitsvorkehrungen und Konzepten vor Ort und tauschte sich mit den Verantwortlichen aus.

„Diese internationale Großveranstaltung ist auch für die Sicherheitsbehörden eine intensive Aufgabe. Die Exekutive wird alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Gäste und der Bevölkerung tun. Genaue Vorbereitung, enge Zusammenarbeit und konsequente Arbeit sind Voraussetzungen dafür“, resümierte Innenminister Gerhard Karner.

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl betonte ergänzend: „Die Austragung des Eurovision Song Contests ist für Österreich Freude und Verantwortung gleichermaßen, denn es geht auch um die Sicherheit von Gästen, Künstlern und der Bevölkerung insgesamt. Seitens des Finanzministeriums leisten wir einen doppelten Beitrag: Einerseits kontrolliert unser Zoll mit Röntgenfahrzeugen die Warenlieferungen, andererseits überprüft die Finanzpolizei die Daten der Mitarbeitenden der Security-Unternehmen. Dies geschieht mit viel Kompetenz, Erfahrung und Expertise in hervorragender Zusammenarbeit mit der Polizei.“

„Als Host Broadcaster trägt der ORF die Verantwortung für dieses größte Musikfest der Welt, bei dem die Sicherheit oberste Priorität hat. Wir verlassen uns dabei auf die umfassende Expertise der österreichischen Sicherheitsbehörden, deren Erfahrung mit Großveranstaltungen und internationalen Staatsbesuchen in unser Konzept einfließt. In dieser engen und vertrauensvollen Partnerschaft setzen wir lückenlose Sicherheitsmaßnahmen um, die vom Material-Screening über die Überprüfung des Personals bis zur sicheren Abwicklung des Events reichen. Zusammen mit unseren Partnerinnen haben wir eine gemeinsame Mission: ein friedliches, sicheres und verbindendes Event im Herzen Europas zu garantieren“, sagte Ingrid Thurnher, interimistische ORF-Generaldirektorin.

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität. Sie ist die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein erfolgreiches Miteinander. Mit diesem Anspruch schaffen wir die Rahmenbedingungen für ein Event dieser Größenordnung und ermöglichen ein Umfeld, in dem sich alle auf das Wesentliche konzentrieren können. Es macht uns stolz, Teil dieses besonderen Projekts zu sein und wir freuen uns sehr darauf, den Eurovision Song Contest 2026 gemeinsam sicher und erfolgreich umzusetzen“, so der Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, Thomas Waldner.

Auch der vor Ort anwesende Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan erläuterte: „Die Wiener Polizei bringt umfassende Erfahrung in der Planung und Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen unterschiedlichster Art mit. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, werden sowohl spezielle operative Einsatzstrukturen als auch strategische Koordinierungsmechanismen eingerichtet.“

Erfahrungsaustausch mit der Schweiz und länderübergreifende Zusammenarbeit

Bereits im Vorfeld hat Innenminister Karner seinen Schweizer Amtskollegen, Beat Jans, getroffen, um Erfahrungen über Herausforderungen rund um den ESC auszutauschen. Die Schweiz war Austragungsland des ESC im Jahr 2025 und blickt, ebenso wie Österreich, auf eine lange ESC-Geschichte zurück: Immerhin hat die Schweiz, ebenso wie Österreich, den Bewerb dreimal ausgerichtet.

Neben der Schweiz gibt es auch mit anderen Nachbarländern einen intensiven Erfahrungsaustausch, wenn es um die Sicherheit bei internationalen Großveranstaltungen geht. Anlassbezogen können auch Einsatzkräfte aus dem Ausland zur Unterstützung bei Sicherheitsmaßnahmen angefordert werden – so unterstütze die österreichische Polizei beispielsweise zuletzt Sicherheitsmaßnahmen rund um die Münchner Sicherheitskonferenz.

Die Verknüpfung sämtlicher internationaler Erfahrungsaspekte führt im Rahmen der Sicherheitskooperation zu einem enormen Sicherheitsbenefit für Österreich und stellt einen Mehrwert für alle dar. Diese enge Zusammenarbeit wird auch beim Eurovision Song Contest und unterschiedlichen Side-Events für die bestmögliche Sicherheit aller Gäste, Künstlerinnen und Künstler und aller Beteiligten sorgen.

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Inneres
Harald Sörös, BA MA
+43 1 53126 901133
[email protected]
https://www.bmi.gv.at

ORF
Brigitte Uitz-Dallinger
+43 1 87878 14963
[email protected]

Wiener Stadthalle
Leonard Roth
0664 88218182
[email protected]

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