- 01.04.2026, 10:44:32
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Eine Sphinx zieht ihn magisch an: Maximilian von Habsburgs Traum von Ägypten auf Schloss Miramare
60 einzigartige Leihgaben aus der ägyptisch-orientalischen Sammlung des KHM zu Gast in Triest
Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg war leidenschaftlicher Sammler ägyptischer Artefakte. Seit der Überführung dieser Bestände aus Schloss Miramare nach Wien im Jahr 1883 sind 143 Jahre vergangen. Ein Großteil der Objekte wird seit der Eröffnung des Kunsthistorischen Museums im Jahr 1891 in der Ägyptisch-Orientalischen Sammlung aufbewahrt und gezeigt.
Im Rahmen der Ausstellungskooperation „Una Sfinge l’attrae. Massimiliano d‘Absburgo e le Collezioni Egizie tra Trieste e Vienna“ des Museo Storico e Il Parco del Castello di Miramare mit dem Kunsthistorischen Museum kehrt ein bedeutender Teil dieser Sammlung vom 2. April bis 1. November 2026 nach Triest zurück.
Im Mittelpunkt der Schau in den ehemaligen Stallungen (Scuderie) des Schloss Miramare stehen Maximilians Interesse für die Ägyptologie sowie deren Bedeutung im kulturellen und wissenschaftlichen Umfeld in Triest im 19. Jahrhundert. Die Präsentation knüpft an die Vision des Erzherzogs von einem modernen Museum an und zeichnet die Entstehung seiner Sammlung nach. Gezeigt werden über hundert Exponate, davon 60 einzigartige Leihgaben aus dem Kunsthistorischen Museum. Weitere bedeutende Leihgaben stammen aus dem Civico Museo d’Antichità J.J. Winckelmann, Triest.
"Die vorübergehende Rückkehr dieser Objekte nach Triest unterstreicht die außergewöhnliche internationale Geschichte der Maximilian-Sammlung und die tiefen kulturellen Bindungen zwischen Städten wie Wien und Triest. In einer Zeit, in der Dialog und Zusammenarbeit in Europa wichtiger sind als je zuvor, zeigt diese Kooperation, wie Museen das kulturelle Erbe als Brücke über Grenzen und Generationen hinweg nutzen können. Sammlungen wie diese erinnern uns daran, dass Museen keine statischen Aufbewahrungsorte sind, sondern Teil eines gemeinsamen europäischen Kulturraums, der durch Austausch, Kultur und gegenseitiges Verständnis geprägt ist.
“ - Jonathan Fine, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums
Die Ausstellung ist ein Baustein des umfassenden Italien-Schwerpunkts des KHM im Jahr 2026 und unterstreicht die Strahlkraft seiner eigenen Bestände im internationalen Kontext.
Das Kooperationsprojekt des Museo Storico e Il Parco del Castello di Miramare und des Kunsthistorischen Museums wird von MondoMostre und CoopCulture in Zusammenarbeit mit der Stadt Triest und PromoTurismoFVG sowie mit wissenschaftlicher Unterstützung des Ägyptischen Museums in Turin realisiert.
Pressetext und Bildmaterial stehen auf dem KHM-Presseportal zum Download bereit:
https://www.khm.at/museum/presse/eine-sphinx-zieht-ihn-an
Presseinformation zum Italienschwerpunkt des Kunsthistorischen Museums:
https://www.khm.at/museum/presse/italien-schwerpunkt-im-kunsthistorischen-museum
„Una Sfinge l’attrae. Massimiliano d’Asburgo e le collezioni egizie tra Trieste e Vienna“ („Eine Sphinx zieht ihn magisch an: Maximilian von Habsburg und die ägyptischen Sammlungen zwischen Triest und Wien“)
2. April bis 1. November 2026
Scuderie del Castello di Miramare
Viale Miramare, 34151 Triest (TS), Italien
Website zur Ausstellung:
https://miramare.cultura.gov.it/events/una-sfinge-lattrae-massimiliano-dasburgo-e-le-collezioni-egizie-tra-trieste-e-vienna/
Online Tickets:
https://www.coopculture.it/it/prodotti/sulle-tracce-dellantico-egitto/
Una Sfinge l'attrae
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