• 31.03.2026, 09:10:33
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Trans*-Rechte sind Menschenrechte: FSG-younion fordert konsequenten Schutz vor Diskriminierung

Transgender*-Personen müssen in Arbeit, Bildung, Gesundheit und Alltag ohne Angst und Hürden leben können - eine solidarische Daseinsvorsorge ist die Grundlage dafür

Wien. (OTS) - 

Trans*-Sichtbarkeit ist kein Tagesthema, sondern eine Frage von Menschenwürde, Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit. Anlässlich des „Transgender Day of Visibility“, dem „Tag der Transgender*-Sichtbarkeit“, erinnert die FSG-younion daran, dass Transgender*-Menschen weltweit - und auch in Österreich - nach wie vor für ihr Recht kämpfen müssen, einfach sie selbst sein zu dürfen. Trotz rechtlicher Fortschritte, wie der Abschaffung medizinischer Zwangseingriffe für die rechtliche Anerkennung des Geschlechts, sind Diskriminierung im Berufsleben, in der Ausbildung, im Gesundheitssystem und im Alltag für viele Transgender*-Personen weiterhin bittere Realität. Erschreckend häufig werden sie zudem noch immer Opfer von Hass und Gewalt.

Für die FSG-younion ist klar: Menschenrechte sind unteilbar. Wer für starke, qualitativ hochwertige öffentliche Dienste kämpft, kämpft auch für ein System, das für alle offensteht - auch für Transgender*-Kolleg:innen, Schüler:innen oder Patient:innen. Unsere gewerkschaftliche Verantwortung endet nicht an der Tür des Betriebs, sondern umfasst die solidarische Gestaltung der Gesellschaft – von Bildung über Gesundheit bis hin zur kommunalen Daseinsvorsorge.

„Trans*-Rechte sind Arbeiter:innenrechte und damit ein Kernanliegen unserer Gewerkschaftsbewegung“, betont FSG-younion-Vorsitzender Christian Meidlinger.

Der Rückblick auf diesen Tag zeigt deutlich, dass es mehr Aufklärung und Sensibilisierung braucht - in Schulen, in den Medien, in Betrieben, in Einrichtungen der öffentlichen Hand und insbesondere in Personal- und Führungsstrukturen. Transgender*-Personen haben das Recht, nicht nur gesehen oder gehört zu werden, sondern als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft und der Arbeitswelt anerkannt zu sein. Das entspricht nicht nur unseren gewerkschaftlichen Grundwerten, sondern auch einem modernen, inklusiven Verständnis öffentlicher Dienste, die allen Menschen diskriminierungsfrei offenstehen müssen.

„Diversität und Inklusion sind für uns keine Schlagworte, sondern Grundpfeiler einer gerechten Arbeitswelt. Wenn wir Trans*-Kolleg:innen schützen und stärken, stärken wir immer auch unsere gesamte Gemeinschaft. Eine Fraktion, die für Solidarität steht, muss sichtbar an der Seite all jener stehen, deren Rechte noch immer infrage gestellt oder eingeschränkt werden“, bekräftigt politischer Referent für Diversität und Inklusion und FSG-younion-Funktionär Daniel Waidinger.

Für die FSG-younion ist klar: Eine solidarische, demokratische Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit Minderheiten umgeht. Unser Ziel sind starke, öffentliche und gemeinwohlorientierte Strukturen, die allen Menschen - unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, Herkunft oder Einkommen - ein Leben in Würde, Sicherheit und Freiheit ermöglichen. Der „Transgender Day of Visibility“ mag nur ein Tag im Jahr sein, seine Botschaft gilt jedoch immer:

„Gleichberechtigung fällt nicht vom Himmel - wir müssen sie gemeinsam erkämpfen“, so FSG-younion-Bundesgeschäftsführer Erich Kniezanrek abschließend.

Rückfragen & Kontakt

FSG-younion - Sozialdemokratische Gewerkschafter:innen in der younion
_ Die Daseinsgewerkschaft

Medien & Öffentlichkeitsarbeit
Hans Adrian Dorfmeister-Pölzer
Telefon: +43 664 6145300
E-Mail: [email protected]
Website: http://www.younion-fsg.at

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