• 30.03.2026, 10:59:02
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Gutes Ergebnis: HYPO OOE konnte Wachstum im Kundengeschäft 2025 fortsetzen

HYPO Oberösterreich präsentierte Bilanz 2025

Klaus Kumpfmüller, Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich
Linz (OTS) - 

Das Geschäftsjahr 2025 war in der HYPO Oberösterreich in vielen Geschäftsbereichen von weiterem Wachstum geprägt. Das Finanzierungsvolumen konnte um +5,2 Prozent auf 6.912,7 Millionen Euro (2024: 6.569,3 Millionen Euro) gesteigert werden. Auch das Einlagenvolumen wurde im Privatkundenbereich um +4,5 Prozent ausgebaut. Dank ihres weiterhin wachsenden Kundengeschäfts steigerte die HYPO Oberösterreich den Konzernjahresüberschuss vor Steuern deutlich auf 34,4 Millionen Euro (2024: 30,8 Millionen Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum Jahresende auf 8.696,6 Millionen Euro (2024: 8.747,7 Millionen Euro).

„Das Jahr 2025 markierte das Ende einer langen Rezessionsphase. Diesen wirtschaftlichen Turnaround konnten wir für unser Neugeschäft nutzen, dementsprechend spiegelt er sich auch in unseren Geschäftszahlen wider. Im Finanzierungsbereich liegen wir beim Neugeschäft nun wieder auf dem hohen Niveau von 2022.", sagt Klaus Kumpfmüller, Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich.

Starkes Wachstum im Kreditgeschäft & Zuwächse bei Retaileinlagen

Die größten Erfolge verzeichnete die HYPO Oberösterreich 2025 im Finanzierungsbereich, der für die ausgewiesene Wohnbaubank einen traditionell hohen Stellenwert besitzt. Insgesamt konnte im Finanzierungsbereich ein Neugeschäftsvolumen von rund einer Milliarde Euro erzielt werden. Maßgeblich dafür verantwortlich zeichnete das Kundensegment Großkunden (darin enthalten sind Großwohnbau, öffentliche Institutionen, Kommerzkunden und Immobilienprojekte sowie kirchliche und soziale Organisationen) mit einem Neugeschäftsvolumen von 609,8 Millionen Euro. Auf den privaten, frei finanzierten Wohnbau entfiel 2025 ein Neuvolumen von 251,8 Millionen Euro, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um +34,6 Prozent entspricht. Dank der deutlichen Zuwächse in der Neukreditvergabe konnte das Finanzierungsvolumen insgesamt um +5,2 Prozent auf 6.912,7 Millionen Euro (2024: 6.569,3 Millionen Euro) erhöht werden.

Bei den Privatkundeneinlagen konnte die Bank ein Plus von +4,5 Prozent auf 1.589,4 Millionen Euro (2024: 1.520,7 Millionen Euro) erzielen. Insgesamt entwickelten sich die Kundeneinlagen der HYPO Oberösterreich stabil und lagen zum Jahresende 2025 bei 2.879,0 Millionen Euro (2024: 2.925,6 Millionen Euro).

„Bei den Neukreditvergaben im privaten, frei finanzierten Wohnbau haben wir ein sattes Plus von 34,6 Prozent erzielt, was einem hervorragendem Neuvolumen von rund 252 Millionen Euro entspricht. In diesem Segment konnten wir unseren Marktanteil in den letzten Jahren deutlich erhöhen“, sagt Klaus Kumpfmüller, Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich.

Im Risikomanagement der Bank konnte der Vorsorgebedarf vor allem in der Immobilienbranche gebremst werden, da sich der Immobilienmarkt und die gesamtwirtschaftliche Lage 2025 leicht verbessert zeigte. Insgesamt reduzierte sich der Aufwand der Risikovorsorge 2025 um knapp ein Drittel auf -21,4 Millionen Euro (2024: -31,9 Millionen Euro). Die Risikovorsorgen beliefen sich damit zum Bilanzstichtag auf 50,3 Millionen Euro (2024: 46,5 Millionen Euro). Die Kreditrisikokennzahlen der HYPO Oberösterreich, allen voran die NPL (Non performing loans)-Ratio, weisen damit weiterhin gute Werte auf. Die NPL betrug mit Ende 2025 2,53 Prozent (2023: 2,45 Prozent) und liegt damit gemäß des Risk Dashboards der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) klar im Low-Risk-Bereich (unter 3 Prozent).

„Als HYPO Oberösterreich verfügen wir über ein breit diversifiziertes Kreditportfolio, das im österreichweiten Vergleich ein geringes Risiko aufweist. Zudem konnten wir den Aufwand der Risikovorsorge aufgrund der konjunkturellen Aufhellung im Vorjahresvergleich deutlich reduzieren“, sagt Thomas Wolfsgruber, Vorstandsmitglied der HYPO Oberösterreich.

Wohnbauanleihen stark nachgefragt

Auch am Kapitalmarkt konnte die HYPO Oberösterreich 2025 reüssieren. Das platzierte Emissionsvolumen lag mit 651,8 Millionen Euro (2024: 606,7 Millionen Euro) über dem Vorjahreswert. Im Mai platzierte die Bank eine Pfandbriefemission im Volumen von 250 Millionen Euro, die mit einem Orderbuch von rund 700 Millionen Euro und Investoren aus Österreich, Deutschland und Skandinavien die bedeutende Rolle der HYPO OOE am österreichischen Anleihenemissionsmarkt unter Beweis stellte. Eine besondere Führungsrolle nimmt die HYPO Oberösterreich seit vielen Jahren auch im Bereich der Wohnbauanleihen ein: 2025 konnte ein Volumen von 289,0 Millionen Euro (2024: 171,1 Millionen Euro) platziert werden – dies entspricht dem höchsten Absatz an Wohnbauanleihen in der Unternehmensgeschichte.

„Am Kapitalmarkt konnten wir unsere Investorenbasis wesentlich stärken und insbesondere im skandinavischen Raum neue institutionelle Investoren für die HYPO Oberösterreich gewinnen. Erfreulich ist auch, dass wir im Privatkundenbereich unsere österreichweite Marktführerschaft im Bereich der Wohnbauanleihen weiter ausbauen konnten“, erläutert Klaus Kumpfmüller.

Zukunftsträchtige Weichenstellung: Digitalisierungsoffensive & Optimierung des Filialnetzwerks

Gekennzeichnet war das Geschäftsjahr in der HYPO Oberösterreich auch von umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung: Die neu gegründete Abteilung „Unternehmensentwicklung & Innovation“ (U&I) widmete sich 2025 insbesondere der Modernisierung und Harmonisierung interner Systeme und der Implementierung KI-gestützter Prozesse.

„Im Zuge unserer Digitalisierungsoffensive entwickeln wir eigene Software-Lösungen, die unsere Filialteams bei rein abwicklungstechnischen Aufgaben deutlich entlasten werden. So kann der Fokus unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig noch stärker auf einer hochqualifizierten und gehobenen Finanzberatung liegen“, fasst Klaus Kumpfmüller das Ziel der Digitalisierungs-Maßnahmen zusammen.

Flankiert werden die Digital-Maßnahmen mit gezielten Investitionen in die Filialinfrastruktur der HYPO OOE. So wurde 2025 der Umbau der Filiale Linz-Bindermichl fertiggestellt, der Standort punktet nunmehr mit modernster Ausstattung und deutlich vergrößertem Raumangebot. Im nächsten Schritt wird im laufenden Jahr das Filialnetzwerk der HYPO OOE in Linz optimiert, um Synergien zu heben. Konkret wird die Filiale Linz-Eisenhand bis Jahresende mit dem HYPO OOE ServiceCenter Linz-Landstraße vereint. Kundinnen und Kunden profitieren im ServiceCenter sowohl vom gebündelten Finanzierungs- und Veranlagungs-Know-how als auch von wesentlich längeren Öffnungszeiten. Gleichzeitig ist die HYPO Oberösterreich weiterhin engmaschig mit vier Standorten in Linz vertreten und bleibt damit nahe bei ihren Kundinnen und Kunden.

„Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden verändern sich und digitale Betreuungskonzepte, wie etwa HYPO DirektPlus, werden immer stärker nachgefragt, gerade wenn es um alltägliche Bankgeschäfte geht. Für die großen Entscheidungen, wie die Suche nach dem richtigen Wohnkredit oder der passenden Veranlagungsstrategie, ist und bleibt eine kompetente und persönliche Beratung das Um und Auf. Darauf richten wir unser Filialnetzwerk in Linz mit der bevorstehenden Optimierung aus“, erklärt Klaus Kumpfmüller, Vorstandsvorsitzender der HYPO Oberösterreich.

Link zum Geschäftsbericht 2025 (PDF): https://www.hypo.at/de/investor-relations/geschaeftsberichte.html

Rückfragen & Kontakt

HYPO Oberösterreich
Raphael Habringer
Telefon: +43 732 7639-54402
E-Mail: [email protected]

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