• 30.03.2026, 10:00:41
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„Mitdenken, Mitentscheiden“: Finanz- und Verbraucherbildung beginnt im Kindergarten

LR Teschl-Hofmeister/OeNB-Direktor Meichenitsch: Grundstein für bewussten Umgang mit Geld früh legen

St. Pölten (OTS) - 

Mit dem Projekt „Mitdenken, Mitentscheiden – Finanz- und Verbraucherinnen- bzw. Verbraucherbildung im Kindergarten“ setzt das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz einen wichtigen Impuls für frühe finanzielle Bildung. Ziel des Projekts ist es, Kindergartenkinder spielerisch an Themen wie Geld, Sparen, Nachhaltigkeit und den bewussten Umgang mit Ressourcen heranzuführen, sowie ihr Zahlenverständnis zu stärken.

„Mit dem Projekt ‚Mitdenken, Mitentscheiden‘ legen wir einen wichtigen Grundstein für einen bewussten Umgang mit Geld und Ressourcen bereits im Kindesalter. Kinder entwickeln schon früh ein Verständnis für Werte und genau hier setzen wir an“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Erst am Mittwoch hat Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl erklärt, dass Finanzbildung in Ländern und Regionen stärker verankert werden soll. „Niederösterreich hat in seinem Wirkungsbereich bereits einen eigenständigen Weg eingeschlagen, wie mit dem Projekt GeldWertvoll oder dem Finanzführerschein. Umso erfreulicher ist es, dass der Bund bei diesem wichtigen Thema unseren Forderungen nachkommen und Ressourcen bereitstellen wird“, ist Teschl-Hofmeister erfreut.

Im Mittelpunkt beim Projekt „Mitdenken, Mitentscheiden – Finanz- und Verbraucherinnen- bzw. Verbraucherbildung im Kindergarten“ steht die gezielte Weiterbildung von Elementarpädagoginnen und -pädagogen. In praxisnahen Fortbildungen vertieften sie ihr Wissen rund um finanzielle Bildung und erhielten konkrete Methoden für den Kindergartenalltag. Die positiven Rückmeldungen aus den Einrichtungen zeigen deutlich: Die Teilnehmenden gewinnen an Sicherheit und Freude, wenn sie mit Kindern über Themen wie Geld, Tauschen, Sparen und Wünsche sprechen. Ökonomische Bildung wird so zu einem selbstverständlichen Bestandteil frühkindlicher Pädagogik.

„Finanz- und Verbraucherinnen- bzw. Verbraucherbildung im Alter von drei bis sechs Jahren ist wichtig, weil Kinder bereits früh alltagsnah mit Geld und Konsum in Berührung kommen und dabei grundlegende Kompetenzen wie Entscheidungsfähigkeit, Selbstregulation und verantwortungsbewusstes Handeln entwickeln können, was zugleich zur Chancengleichheit beiträgt“, ergänzt OeNB-Direktor Josef Meichenitsch.

In der Weiterbildung „Vom Spielgeld zum Einkaufszettel: Kinder lernen Geld und Konsum verstehen“ wurde vermittelt, wie komplexe Inhalte altersgerecht und spielerisch aufbereitet werden können. Zum Einsatz kommen dabei eigens entwickelte Materialien wie Geschichten, Bildkarten und große Geldscheine, die gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank und dem Sozialministerium erarbeitet wurden. Ein weiterer nachhaltiger Aspekt des Projekts sind die vom Team des Kinderbuchhauses rund um Renate Habinger entwickelten Mitmachstationen, die künftig über die Niederösterreichischen Bibliotheken ausgeliehen werden können. Damit stehen Inhalte und Materialien auch über die Pilotphase hinaus für weitere Kindergartengruppen, Familienaktionen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung.

„Die Evaluierung zeigt, dass bereits Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren großes Interesse und ein grundlegendes Verständnis für finanzielle und nachhaltige Zusammenhänge entwickeln. Das bestätigt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Teschl-Hofmeister.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Spende der Mitmachstationen an das Kinderbuchhaus Schneiderhäusl einen weiteren Beitrag zur Förderung von Finanz- und Verbraucherinnen bzw. Verbraucherbildung in NÖ leisten können“, betont Josef Meichenitsch.

„Mit dem Projekt wird verdeutlicht, dass gezielte Weiterbildung und qualitativ hochwertige Materialien der Schlüssel sind, um finanzielle Bildung und Verbraucherbildung frühzeitig, nachhaltig und mit Begeisterung im pädagogischen Alltag zu verankern“, so die Landesrätin abschließend.

Weitere Informationen: Büro LR Christiane Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail [email protected]

Rückfragen & Kontakt

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
E-Mail: [email protected]

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